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Vizepräsident der SP-Schweiz begeht Hausfriedensbruch!

Montag, 26. Januar 2009 14.195 mal angesehen 2 Kommentare

Kiffer Cédric Wermuth…und die Medien schweigen. Der bekennende Kiffer Cédric Wermuth, Vizepräsident der SP Schweiz und Präsident der JUSO Schweiz, beging am vergangenen Samstag mit ein paar JUSO-Kollegen Hausfriedensbruch. Er drang in zwei Hotels im Badener Bäderquartier ein und veranstaltete dort eine illegale Party. Dabei wurde mutwillig und absichtlich erheblicher Sachschaden verursacht. Nun droht Cédric Wermuth eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung. 

Stellt euch vor, was geschehen wäre wenn SVP-Präsident Toni Brunner bei einem solchen Wandalenakt erwischt worden wäre. Es wäre auf allen Zeitungen des Landes und eventuell sogar weltweit auf der Frontseite darüber berichtet worden. Sogar die Tagesschau hätte darüber berichtet.  Aber wenn der Vizepräsident der SP-Schweiz sowas macht, darf man natürlich nicht darüber schreiben. Dann wird das Thema totgeschwiegen.

Auf der Webseite der JUSO des Kantons Aargau wurde inzwischen folgendes Statement abgegeben:

Gestern Abend feierte die JUSO Aargau mit circa 70 spontanen Gästen eine friedliche Party im Badener Bäderquartier unter dem Motto „Damit unser Wohnraum nicht BADEN geht“. Die JUSO wollte damit auf den eklatanten Mangel an günstigen Wohnraum für Familien und Junge aufmerksam machen. Neben einem musikalischen Intermezzo war es ein geselliges Beisammensein. Kurz vor fünf Uhr in der früh wurde das letzte Lied gespielt. Anschliessend verliessen alle Gäste die Party und gingen nach Hause. Der friedliche Protest war ein voller Erfolg.

Im Nachgang zu unserer gestrigen Protestaktion im Badener Bäderquartier kam es gemäss Berichten auf az-online und von der Kantonspolizei Aargau zu massiven Sachbeschädigung in den leer stehenden Bäderhotels. Wir distanzieren uns in aller Form von den idiotischen Vandalenakten und verurteilen diese auf das Schärfste. Diese Form von unpolitischem Vandalismus zieht unsere Botschaft ins lächerliche.

Offenbar sieht man ein, dass man Mist gebaut hat und übt sich nun in Schadensbegrenzung indem man sich vom Geschehenen distanziert.  Damit glaubt man, dass die Sache vom Tisch ist. Der Haken an der Sache ist einfach, dass der Anlass von Wermuth und seinen Kollegen organisiert wurde und man davon ausgehen kann, dass Wermuth bei der Party, an welcher die Vandalenakte verübt wurden, anwesend war. Wieso hat er nichts dagegen unternommen? Kann man von jemanden, der einen Hausfriedensbruch organisiert überhaupt erwarten, dass er etwas gegen Sachbeschädigungen, die von JUSO-Kollegen oder Sympathisanten verübt werden, unternimmt?

Und so einer ist Vizepräsident der SP-Schweiz. Seine SP-Genossen nehmen ihn derweil in Schutz und rechtfertigen seine Tat damit, dass die Motivation für diese Gesetzwidrigkeit berechtigt sei.

Notabene: Hausfriedsbruch kann mit bis zu drei Jahren Gefängnis bestraft werden! 
StGB Art. 186 – Hausfriedensbruch:

Wer gegen den Willen des Berechtigten in ein Haus, in eine Wohnung, in einen abgeschlossenen Raum eines Hauses oder in einen unmittelbar zu einem Hause gehörenden umfriedeten Platz, Hof oder Garten oder in einen Werkplatz unrechtmässig eindringt oder, trotz der Aufforderung eines Berechtigten, sich zu entfernen, darin verweilt, wird, auf Antrag, mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.

Wie doof oder kriminell muss man eigentlich sein, dass man noch JUSO oder SP wählt???

2 Kommentare »

  • odin schrieb:
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    Ziemlich doof war auch die Stellungnahme vom SP-Frau Jacqueline Fehr zu diesem Vorfall. Laut Fehr hat die SP mit der Wahl von Cédric Wermuth als SP-Vize genau gewusst, dass dieser nicht brav ist und worauf man sich mit ihm einlässt. Das tönt ja schon so, wie wenn strafbare Handlungen darin mit eingeschlossen sind, bzw.toleriert werden. Frau Fehr hat sich mit so einer Aussage gleich selber disqualifiziert.

  • Möbel-Käufer schrieb:
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    Interessanter Artikel, schön zu lesen 🙂
    Gruß