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	<description>Für eine liberale und eigenständige Schweiz</description>
	<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 00:17:53 +0000</pubDate>
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		<title>Raserhetze, die Hexenjagd der Moderne</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 23:02:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Müller</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fokus]]></category>

		<category><![CDATA[Hexenjagd]]></category>

		<category><![CDATA[Raserhetze]]></category>

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		<description><![CDATA[

Der Unfall, der sich am 8. November 2008 in Schönenwerd SO ereignet hat, ist schlimm und bedauerlich, keine Frage. Es hätte nicht geschehen dürfen. Die Wut über die Rücksichtslosigkeit und Kaltblütigkeit der am mutmasslichen Rennen Beteiligten, welche offenbar einfach weiter gefahren sind (was die Angeschuldigten offenbar bestreiten) ist verständlich.
Bevor man nun aber wieder ein tragisches Einzelereignis dazu [...]]]></description>
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<p>Der Unfall, der sich am 8. November 2008 in Schönenwerd SO ereignet hat, ist schlimm und bedauerlich, keine Frage. Es hätte nicht geschehen dürfen. Die Wut über die Rücksichtslosigkeit und Kaltblütigkeit der am mutmasslichen Rennen Beteiligten, welche offenbar einfach weiter gefahren sind (was die Angeschuldigten offenbar bestreiten) ist verständlich.</p>
<p>Bevor man nun aber wieder ein tragisches Einzelereignis dazu missbraucht um das Land in populistischer Manier mit einer Antiraser-Kampagne nach der anderen zu hysterisieren, sollte man sich zunächst einmal ganz nüchtern ein paar Zahlen von der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) ansehen und nachdenken:</p>
<p><strong>Im Jahr 2007 in der Schweiz bei Überholunfällen getötete Personen:<br />
Total:</strong> <strong>11   (Innerorts: 1, Ausserorts: 9, Autobahn: 1) (siehe Quelle Seite 27!)</strong></p>
<p><strong>Umfallgeschehen im Strassenverkehr</strong><br />
Im Jahr 1970    Unfälle: 74&#8242;709        Schwerverletzte: 18&#8242;314        Getötete:  1&#8242;694   (100%)<br />
Im Jahr 2007    Unfälle: 63&#8242;245        Schwerverletzte: 5&#8242;235          Getötete:     384   (Rückgang: -77.3 %)<br />
<a href="http://www.morgarten.info/wp-content/uploads/2008/BFU.pdf">Quelle</a> (Seite 10!)</p>
<p><strong>Strassenfahrzeugbestand gemäss Bundesamt für Statistik:</strong><br />
Im Jahr 1970   Total Motorfahrzeuge: 1&#8242;666&#8242;143    Personenwagen:  1&#8242;383&#8242;204   Motorräder: 142&#8242;107<br />
Im Jahr 2007   Total Motorfahrzeuge: 5&#8242;186&#8242;343    Personenwagen:  3&#8242;955&#8242;787   Motorräder: 619&#8242;166<br />
<a href="http://www.morgarten.info/wp-content/uploads/2008/BFS.xls">Quelle</a></p>
<p><strong>Das heisst: Obwohl sich der Motorfahrzeugbestand von 1970 bis 2007 mehr als verdreifacht hat, ist die Zahl der im Strassenverkehr Getöteten um 77.3 % zurückgegangen! Sogar die Zahl der Verkehrsunfälle insgesamt ist trotz höherem Verkehrsaufkommen zurückgegangen!</strong></p>
<p>Wenn man sich diese Zahlen rational anschaut, fragt man sich, weshalb man ausgerechnet zum jetztigen Zeitpunkt härtere Strafen fordert. Ich kann mir das nur mit der Medienhetze, den Antiraserkampagnen und dem immer bedrohlicher werdenden Populismus erklären. Jeder Raserunfall wird inzwischen professionell gegen Raser instrumentalisiert. Dabei werden bewusst Emotionen geschürt und Zahlen unterschlagen!</p>
<p>Wer meint, dass man mit immer härteren Strafen Probleme lösen kann, der sollte sich einmal die vollen Todeszellen in den US-Gefängnissen anschauen. Die Schweiz gehört weltweit bereits zu jenen Ländern, welche die strengsten Strafen für Verkehrsregelverstösse vorsieht. Trotzdem meint die von Populisten und Agitatoren aufgehetzte Mehrheit der Bevölkerung offenbar immer noch, dass die Gesetze noch zuwenig hart seien. - Ich meine, dass die in diesem Beitrag aufgeführten Zahlen eindeutig zeigen, dass wir mit dem Status Quo sehr gut fahren und keine populistischen Massnahmen erforderlich sind.</p>
<p>Was die Strassenrennen anbelangt: Hier sollte man untersuchen wieviele Schweizer und wieviele Ausländer an solchen beteiligt sind. Es gilt zu klären ob am Klischee vom &#8221;Balkanraser&#8221; etwas dran ist. Ich fände es nämlich eine Schweinerei, wenn man die Schweizer Jugend mit härteren Bedingungen für den Erwerb des Führerscheins bestraft (Führerschein auf Probe, Alkoholverbot für Junglenker usw.) wenn doch die meisten schweren Raserunfälle nur von einer kleinen zugewanderten Minderheit verübt werden. <strong>Hören wir doch endlich mit diesem populistischen Aktivismus auf und schauen wir die Sache doch einmal differenziert und sachlich an!</strong></p>

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		<title>SVP, bald wieder im Bundesrat vertreten?</title>
		<link>http://www.morgarten.info/svp-bald-wieder-im-bundesrat-vertreten/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Nov 2008 15:25:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Müller</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<category><![CDATA[Bundesrat]]></category>

		<category><![CDATA[Christoph Blocher]]></category>

		<category><![CDATA[SVP]]></category>

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		<description><![CDATA[

Am 10. Dezember 2008 wählt die vereinigte Bundesversammlung den Nachfolger von Bundesrat Schmid. Wer dessen Nachfolger wird, ist noch unklar. Klar ist, die SVP will wieder in den Bundesrat zurückkehren. Es herrscht an der Parteispitze die einhellige Meinung vor, dass die SVP mit einem fähigen und linientreuen Vertreter im Bundesrat ihre Politik besser umsetzen kann, als es gegenwärtig [...]]]></description>
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<p style="text-align: left;">Am 10. Dezember 2008 wählt die vereinigte Bundesversammlung den Nachfolger von Bundesrat Schmid. Wer dessen Nachfolger wird, ist noch unklar. Klar ist, die SVP will wieder in den Bundesrat zurückkehren. Es herrscht an der Parteispitze die einhellige Meinung vor, dass die SVP mit einem fähigen und linientreuen Vertreter im Bundesrat ihre Politik besser umsetzen kann, als es gegenwärtig der Fall ist.</p>
<p>Zweifellos wäre der am 12.12.2007 von den Linken abgewählte Bundesrat Christoph Blocher der geeignetste Kandidat um das angeschlagene VBS wieder auf Kurs zu bringen. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass er wieder gewählt werden würde. Gründe:</p>
<ul>
<li>Die auf die Neutralität bedachte Verteidigungspolitik der SVP wird von den Vertretern der anderen Parteien, welche die Landesverteidigung der Schweiz in ein gesamteuropäisches Verteidigungskonzept integrieren möchten (d.h. Auslandeinsätze für Schweizersoldaten) abgelehnt.</li>
<li>Blocher wurde von den Linken einst in der Hoffnung in den Bundesrat gewählt, dass er im Bundesrat scheitern würde oder aber von den anderen 6 Bundesräten zum Schweigen gebracht werden würde. Nachdem er dann aber einen guten Job gemacht hatte und die SVP-Politik im Bundesrat umsetzte, wollte man ihn so schnell wie möglich wieder loswerden. Infolge gab es eine Hetzkampagne gegen Blocher und die SVP nach der anderen. Wir erinnern uns: Es gab die GPK-Angriffe von Meier-Schatz gegen Blocher, die Diskussion über den Stil der SVP bzw. ihrer Vertreter  (Couchepin erwähnte Blocher und Mörgele im Zusammenhang mit dem Duce und Dr. Mengele) und Diskussion über das angeblich rassistische Schäfchenplakat (welches gar nicht rassistisch war. Schwarze Schafe sind Leute, die sich nicht an die Regeln halten, aus dem Rahmen fallen, Gesetze nicht einhalten usw.)  
<p style="text-align: left;">Die Folge dieser Hetzkampagnen war, dass die SVP mit ihrer Kampagne &#8220;Blocher stärken, SVP wählen!&#8221;</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.morgarten.info/wp-content/uploads/2007/blocherwahlen.jpg" alt="" width="461" height="347" /></p>
<p>bei den eidgenössischen Wahlen 2007 einen Wählerstimmenanteil von 29%! erzielte. Andere Parteien wie z.B. die SP mussten hingegen massive Verluste hinnehmen.</li>
<li>Trotz dem glanzvollen Sieg der SVP wurde SVP-Bundesrat Blocher am 12.12.2007 von der vereinigten Bundesversammlung unter lautem Jubel der Bundesparlamenarier abgewählt. (Soviel zum Stil jener, die regelmässig den Stil der SVP kritisiert hatten) Die Wahlverlierer rächten sich damit bei der Wahlsiegerin, der SVP. Dass Blocher nun von denselben Leuten, die ihn einst aus dem Bundesrat geworfen haben wieder gewählt wird, ist sehr unwahrscheinlich. Die linken Parlamentarier, die ihn damals abgewählt haben, würden sich damit der Unglaubwürdigkeit preisgeben. Wer sägt schon bewusst am Ast auf dem er sitzt?</li>
</ul>
<p>Doch wenn die SVP Blocher nicht in den Bundesrat zurückbringen kann, wen soll sie denn an seiner Stelle wählen? Klar ist, dass es ein Kandidat sein muss, der auf Linie ist und die SVP-Politik glaubwürdig vertritt. Alles andere würde der SVP schaden. Mein Favorit wäre: Christoph Mörgeli.</p>
<p><strong>Was die SVP auf jedenfall verhindern muss ist, dass wieder ein halber Bundesrat oder eine Person, welche die persönliche Karriere höher gewichtet als die Loyalität zur Partei in den Bundesrat gewählt wird. Es geht um die Glaubwürdigkeit! Eine Regierungsbeteiligung um jeden Preis wäre falsch. Man darf sich nicht grenzenlos verbiegen bzw. die eigenen Grundsätze verraten nur damit man zurück an die Macht kommt! Es muss eine starke und standfeste Persönlichkeit, die über die notwendigen Fähigkeiten für das Amt verfügt, gewählt werden.</strong></p>

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		<title>Gölä im Fadenkreuz</title>
		<link>http://www.morgarten.info/gola-im-fadenkreuz/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Nov 2008 15:52:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Müller</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Featured]]></category>

		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

		<category><![CDATA[Fadenkreuz]]></category>

		<category><![CDATA[Gölä]]></category>

		<category><![CDATA[Sonntagsblick]]></category>

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Claudia Schlup vom Sonntagsblick nahm heute Gölä ins Fadenkreuz weil er am vergangenen Donnerstag in der Sendung Tele Züri die folgenden Worte gesagt hat:
«Ich bin alter Amerika-Fan. Irgendwann mal musste man sich sagen: Da darf man nicht mehr Fan von Amerika sein. Jetzt darf man es wieder sein. Ich hoffe einfach, dass sie aufhören, Krieg [...]]]></description>
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<p><img class="alignleft" src="http://www.morgarten.info/wp-content/uploads/2008/Goelae.jpg" alt="Gölä" width="200" height="256" />Claudia Schlup vom Sonntagsblick nahm heute Gölä ins Fadenkreuz weil er am vergangenen Donnerstag in der Sendung Tele Züri die folgenden Worte gesagt hat:</p>
<blockquote><p>«Ich bin alter Amerika-Fan. Irgendwann mal musste man sich sagen: Da darf man nicht mehr Fan von Amerika sein. Jetzt darf man es wieder sein. Ich hoffe einfach, dass sie aufhören, Krieg zu führen. Seit es Amerika gibt, schlachten sie Völker nieder. Die sind ja eigentlich viel schlimmer, als Hitler es gewesen ist. Nur redet man viel weniger davon. Amerika hat nur immer Krieg geführt, seit es sie gibt. Ich hoffe, mit diesem Menschen (damit meint er Obama) kommt der Frieden auf Erden zurück – zumindest etwas mehr.»</p></blockquote>
<p>Die künstliche Aufregung der Sonntagsblick-Macher ist heuchlerisch. Die Ringier-Presse spielt sich künstlich als Wächerrat der politischen Korrektheit auf, dabei verhält sich gerade diese Presse sehr oft nicht politisch korrekt. Man erinnere sich z.B. an die Lügen-Kampagne der Ringierpresse gegen den ehemaligen Botschafter Thomas Borer, welche damit endete, dass dieser seinen Job als Botschafter von Berlin verlor.</p>
<p><img class="alignleft" src="http://www.morgarten.info/wp-content/uploads/2008/ClaudiaSchlup.jpg" alt="Claudia Schlup" width="161" height="161" />Nun hetzt wieder ein Ringierblatt gegen den Schweizer Mundartrocker Gölä. Wenn man die Aussage von Gölä liest, weiss man was er damit sagen wollte. Es ging ihm sicher nicht darum, dass er die Taten von Hitler in irgendeiner Form relativieren wollte. Er wollte vielmehr verdeutlichen, dass die Amerikaner alles andere als Heilige sind und vermutlich somit deren Rolle als selbsternannter Weltpolizist in Frage stellen. So jedenfalls habe ich, der die Sendung vom vergangenen Donnerstag gesehen hat, das aufgefasst.</p>
<p>Den angeblich besorgten Zuschauern, die sich nach der Sendung offenbar bei Tele Züri gemeldet haben, sei gesagt, dass man von einem Rocksänger sicherlich keine wissenschaftlich korrekten Aussagen über historische Ereignisse verlangen kann. Es ist auch anmassend zu meinen, dass jemand nur weil er Sänger ist eine Vorbild Funktion haben soll. Gerade die Rocker waren stets bemüht ihr Image als &#8220;Enfant Terrible&#8221; zu pflegen. Wert aufs Saubermann-Image legen eigentlich bloss die Frömmler, Pfaffen und Politiker. Glaube nicht, dass Gölä wie diese werden will, seht euch seine Tattoos an. <img src='http://www.morgarten.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Was meint ihr liebe Leser? Ob sich Gölä über die Gratiswerbung der Ringierpresse freuen wird?</p>

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		<title>Ja zur Verbandsbeschwerde-Initiative</title>
		<link>http://www.morgarten.info/ja-zur-verbandsbeschwerde-initiative/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Nov 2008 23:35:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Müller</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Abstimmungsvorlagen]]></category>

		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

		<category><![CDATA[Verbandsbescherde-Initiative JA]]></category>

		<category><![CDATA[Verbandsbeschwerderecht]]></category>

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Am 30. November 2008 stimmen wir über die Initiative «Verbandsbeschwerderecht: Schluss mit der Verhinderungspolitik - mehr Wachstum für die Schweiz!» ab.
Um was geht es? Natur- und Umweltschutz-verbände haben in der Schweiz das Recht Rekurse gegen Bauvorhaben einzureichen. Ursprünglich hat man sich so erhofft, grobe Eingriffe in die Natur und Landschaft zu verhindern. Leider haben die Natur- [...]]]></description>
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<p><img class="alignleft" src="http://www.morgarten.info/wp-content/uploads/2008/VBINITIATIVE.jpg" alt="Verbandsbeschwerdeinitiative-JA" width="300" height="300" />Am 30. November 2008 stimmen wir über die Initiative <strong>«Verbandsbeschwerderecht: Schluss mit der Verhinderungspolitik - mehr Wachstum für die Schweiz!»</strong> ab.</p>
<p>Um was geht es? Natur- und Umweltschutz-verbände haben in der Schweiz das Recht Rekurse gegen Bauvorhaben einzureichen. Ursprünglich hat man sich so erhofft, grobe Eingriffe in die Natur und Landschaft zu verhindern. Leider haben die Natur- und Umweltschutzverbände das Rekursrecht in der Vergangenheit immer wieder Missbraucht und damit Bauherren unter Druck gesetzt. Sogar Volksentscheide wie z.B. jener für den Bau des Zürcher Hardturmstadiums wurden teils direkt durch den VCS und teils indirekt durch von diesem unterstützte Privatpersonen bekämpft.<span id="more-477"></span></p>
<p><strong>Der ständige Missbrauch des Verbandsbeschwerderechts durch die Natur- und Umweltschutzverbände sowie die Tatsache, dass Einsprachen gegen Bauprojekte auch von Privatpersonen eingereicht werden können, machen das Verbandsbeschwerderecht überflüssig.</strong> Der Nutzen der Einsprachen der Verbände ist insbesondere was die Steigerung der Lebensqualität anbelangt fragwürdig. <a href="http://www.morgarten.info/wp-content/uploads/2008/Parkgebuehr_Pizolpark.pdf">(Bitte anklicken und lesen!)</a> Die Angst vor Einsprachen der Verbände hat mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits mehrere Bauprojekte, welche Arbeitsplätze geschaffen hätten verhindert. Verbände wie der VCS sind zudem mitverantwortlich dafür, dass es in Städten und Einkaufszentren immer weniger Parkplätze gibt und dass Gratisparkplätze suksessive verschwinden.</p>
<p>Ob die Massnahmen der Verbände letztlich zu mehr Lebensqualität geführt haben, mag je nach Studie verschieden beantwortet werden. Fakt ist jedoch, dass die Leute dadurch weniger Geld im Geldbeutel haben (fehlende Arbeitsplätze und Parkplatzgebühren) und zudem aufgrund des Parkplatzmangels länger in den Wohnquartieren herumfahren müssen bis sie einen freien Parkplatz gefunden haben. Gerade letzteres dürfte insbesondere nicht zu einer besseren Luftqualität führen.</p>
<p>Ein <strong>JA</strong> für die <strong>Verbandsbeschwerde-Initiative</strong> hätte folgende positiven Auswirkungen zur Folge:</p>
<ul style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px;">
<li><strong>Stärkung des Wirtschaftstandorts Schweiz:</strong> Bauvorhaben können in einem stabilen Umfeld geplant werden und werden nicht mehr durch Erpressungsversuche von Verbänden behindert</li>
<li><strong>eine Stärkung der Demokratie:</strong> Bei Bauvorhaben, die vom Volk oder zuständigen Parlamenten genehmigt wurden, ist die Verbandsbeschwerde ausgeschlossen.</li>
<li><strong>Schutz vor Missbrauch:</strong> Verbände wie der VCS können demokratische Entscheide nicht mehr bekämpfen, verzögern und verhindern.</li>
<li><strong>eine florierende Wirtschaft und sichere Arbeitsplätze:</strong> Eine florierende Wirtschaft braucht stabile rechtliche Verhältnisse. Nur so können Investitionen getätigt und Arbeitsplätze gesichert werden. Das Land muss daher von der Verhinderungspolitik von Verbänden wie dem VCS befreit werden.</li>
<li><strong>mehr Demokratie:</strong> Demokratische Entscheide sollen nicht mehr durch Verbandsbeschwerden ausgehebelt werden können.</li>
</ul>

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		</item>
		<item>
		<title>Peer Steinbrücks Hauruck-Methoden</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Oct 2008 22:38:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Müller</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ausland]]></category>

		<category><![CDATA[OECD]]></category>

		<category><![CDATA[Peer Steinbrück]]></category>

		<category><![CDATA[Steuerparadise]]></category>

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		<description><![CDATA[


Am vergangenen Dienstag sorgte der deutsche Finanzminister, der Sozialdemokrat Peer Steinbrück mit einer unverschämten Äusserung über das Schweizer Steuersystem sowie die Finanzpraktiken der Schweiz für Aufsehen. An einem Treffen von Ministern aus 17 OECD Mitgliedstaaten in Paris forderte Steinbrück, dass man die Schweiz auf die Schwarze Liste für Steuerparadise setzen sollte. Dabei sagte er wortwörtlich: «Wir [...]]]></description>
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<div class="wp-caption alignleft" style="width: 318px"><img src="http://www.morgarten.info/wp-content/uploads/2008/Steinbrueck.jpg" alt="Peer Steinbrück" width="308" height="296" /><p class="wp-caption-text">Peer Steinbrück</p></div>
<p>Am vergangenen Dienstag sorgte der deutsche Finanzminister, der Sozialdemokrat Peer Steinbrück mit einer unverschämten Äusserung über das Schweizer Steuersystem sowie die Finanzpraktiken der Schweiz für Aufsehen. An einem Treffen von Ministern aus 17 OECD Mitgliedstaaten in Paris forderte Steinbrück, dass man die Schweiz auf die Schwarze Liste für Steuerparadise setzen sollte. Dabei sagte er wortwörtlich: <strong>«Wir müssen nicht nur das Zuckerbrot benutzen, sondern auch die Peitsche»</strong> .<span id="more-464"></span></p>
<p>Steinbrück sind das Schweizer Bankgeheimnis und die niedrigen Steuern der Schweiz ein Dorn im Auge. Er will von der Schweiz mehr Informationen über deutsche Steuerflüchtlinge.</p>
<p>Mich erstaunt die abgebrühte Dreistigkeit des deutschen Finanzministers. Deutschland zockt seine Bürger seit Jahrzehnten mit unverschämt hohen Steuern ab. Dies hindert den deutschen Staat jedoch nicht, noch zusätzlich mit unlauteren Methoden Jagd auf deutsche Staatsangehörige, die ihr Geld ins Ausland gerettet haben, zu machen. Dabei wendet der deutsche Staat Methoden an, die an <strong>GESTAPO-</strong> bzw. <strong>STASI-METHODEN</strong> erinnern. So schreckte der <strong>Bundesnachrichtendienst</strong> (BND) des deutschen Rechtsstaates nicht davor zurück Daten über Konten deutscher Staatsbürger, die man einer liechtensteinischen Bank gestohlen hatte, zu kaufen. Finanzminister Peer Steinbrück soll von der Aktion Kenntnis gehabt haben! Möglicherweise motivierte der BND mit einer hohen Prämie, die er dem Dieb  in Aussicht stellte sogar zum Diebstahl. Der deutsche Staat stiftete also mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Straftat an. Und nun kommt also derselbe deutsche Finanzminister, der bereits in die Affäre mit Liechtenstein verwickelt war und attackiert mit einer ungehobelten Ausdrucksweise die Steuerhoheit unseres Landes.</p>
<p><strong>Die Angriffe von Steinbrück sind unberechtigt. Denn die Schweiz hält sich an den Bericht des Fiskalkomitees der OECD und setzt deren Empfehlungen konsequent um. Sie hat mit mehreren Staaten, darunter auch mit Deutschland, ein Abkommen über den Austausch von Informationen bei Steuerbetrug vereinbart.</strong></p>
<p>Steinbrück scheint von seiner Unfähigkeit ablenken zu wollen indem er auf benachbarte Kleinstaaten eindrescht. Möglicherweise gelingt es ihm damit sogar Wählerstimmen zu gewinnen. Mit Moral, Ethik und Anstand muss ein Finanzminister eines Staates, der Geschäfte mit Kriminellen macht oder womöglich gar zu Straftaten anstiftet mit Sicherheit nicht kommen!</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Weg aus der Finanzkrise</title>
		<link>http://www.morgarten.info/weg-aus-der-finanzkrise/</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Oct 2008 16:26:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Müller</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fokus]]></category>

		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

		<category><![CDATA[Börsenkurse]]></category>

		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>

		<category><![CDATA[Weltwirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[

Die Finanzkrise weitet sich zusehends auch auf andere Wirtschaftszweige aus. Letzte Woche war von Zwangsurlaub und Entlassungen in der Automobilindustrie zu hören. Die Banken haben ihre Kreditvergabepolitik verschärft und misstrauen sich gegenseitig. Dadurch spitzt sich die Lage weiter zu, die Börsenkurse sind im freien Fall.
Leute wie Christian Levrat, Generalsekretär der SP, wittern Morgenluft um gegen das Feindbild [...]]]></description>
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<p>Die Finanzkrise weitet sich zusehends auch auf andere Wirtschaftszweige aus. Letzte Woche war von Zwangsurlaub und Entlassungen in der Automobilindustrie zu hören. Die Banken haben ihre Kreditvergabepolitik verschärft und misstrauen sich gegenseitig. Dadurch spitzt sich die Lage weiter zu, die Börsenkurse sind im freien Fall.</p>
<p>Leute wie Christian Levrat, Generalsekretär der SP, wittern Morgenluft um gegen das Feindbild des Kapitalismus anzukämpfen. Er spricht wie einst Jean Ziegler (ebenfalls SP) vom Casino-Kapitalismus. Ich halte dies für Schlagwort-Polemik von Leuten, die sich auf Kosten der Finanzkrise profilieren wollen. Der Sozialist Levrat hat jedenfalls keine vernünftigen Ideen um die Krise zu meistern.</p>
<p>Die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft ist aus Sicht der Schweiz von erheblichem Interesse. Die Schweiz erwirtschaftet über 50% des BIP mit Exporten! Schwächt sich die Weltwirtschaft ab, hat dies auch Konsequenzen für den Schweizer Export und somit die Schweiz.</p>
<p>Was kann man tun um die gegenwärtige Krise in der Schweiz so gut wie möglich zu meistern? Hier einige Vorschläge von mir:</p>
<ol>
<li><strong>Vertrauen der Konsumenten ins Bankensystem wieder herstellen. (Stichwort: Transparenz schaffen, Kommunikation)</strong></li>
<li><strong>Vertrauen der Banken zu anderen Banken wieder stärken. (Stichwort: Transparenz schaffen, Kommunikation)</strong></li>
<li><strong>Erhöhung des Schutzes von Sparguthaben</strong></li>
<li><strong>Nationalbank soll die Leitzinsen weiter senken, dies ermöglicht es den Banken sich günstiger zu refinanzieren und günstigere Kredite an Unternehmen zu vergeben.</strong></li>
<li><strong>Die Mietzinsen sollten gesenkt werden, dadurch bleibt den Leuten mehr Geld für den Konsum im Sack und es hilft Existenzängste abzubauen</strong></li>
<li><strong>Krankenkassenprämien senken, dadurch bleibt den Leuten mehr Geld für den Konsum im  Sack und es hilft Existenzängste abzubauen (Theorie dahinter: Wer weniger Existenzängste hat, gibt mehr Geld für den Konsum aus)</strong></li>
<li><strong>Steuern für das kommende Jahr senken. Dadurch bleibt den Konsumenten mehr Geld für den Konsum und die Firmen haben mehr Geld für Investitionen.</strong></li>
<li><strong>Steuern auf Treibstoffe und Heizöl senken (bringt Vorteile für Transportindustrie und Konsumenten)</strong></li>
<li><strong>Investitionsprogramm des Bundes, der Kantone und Gemeinden für Ausbau von Autobahnen, 2. Gotthardröhre, Umfahrungsstrassen für Städte und Gemeinden und Bau von unterirdischen Parkhäusern in Grossstädten (vermindert Stau, beruhigt Verkehrschaos ins Städten, senkt die Zeit für die Suche eines Parkplatzes und somit den Treibstoffverbrauch in Städten und erhöht die Verkehrssicherheit)</strong></li>
</ol>
<p>Nun wäre die Diskussion eröffnet. Ich freue mich auf Inputs von euch. <strong> <img src='http://www.morgarten.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </strong></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Vom Islamisten zum Islamkritiker</title>
		<link>http://www.morgarten.info/vom-islamisten-zum-islamkritiker/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Oct 2008 22:34:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Müller</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fokus]]></category>

		<category><![CDATA[Religion]]></category>

		<category><![CDATA[Abfall vom Islam]]></category>

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		<description><![CDATA[

Dies ist die Geschichte vom jungen Kölner Barino B. der mit 18 Jahren zum Islam konvertierte und zum glühenden Islamisten wurde. Inwischen ist er vom Islam abgefallen (Apostasie=Abfall vom Islam) und wieder zum Christentum konvertiert. Je nach Rechtsschule droht Barino für die Apostasie die Todesstrafe!
Im Januar 2008 veröffentlichte ich im Dailytalk-Forum die folgende Reportage:
YouTube Direktvideo link


YouTube [...]]]></description>
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<p>Dies ist die Geschichte vom jungen Kölner Barino B. der mit 18 Jahren zum Islam konvertierte und zum glühenden Islamisten wurde. Inwischen ist er vom Islam abgefallen (Apostasie=Abfall vom Islam) und wieder zum Christentum konvertiert. Je nach Rechtsschule droht Barino für die Apostasie die Todesstrafe!</p>
<p>Im Januar 2008 veröffentlichte ich im Dailytalk-Forum die folgende Reportage:</p>
<p style="text-align: center;"><p><a title="YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=WSEIoPIxQuk">YouTube Direktvideo link</a></p>
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</p>
<p style="text-align: center;"><p><a title="YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=_tDxWE9dLXQ">YouTube Direktvideo link</a></p>
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</p>
<p style="text-align: center;"><p><a title="YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=rxFJ_qY_8zw">YouTube Direktvideo link</a></p>
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</p>
<p style="text-align: center;">Wie die nun folgende Reportage zeigt, hat sich Barinos Einstellung zum Islam grundlegend verändert. (Ich wurde zufällig durch eine Reportage von STERN TV,  bei welcher Barino B. zu Gast war, darauf aufmerksam.)</p>
<p style="text-align: center;"><p><a title="YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=12dg_BBuTls">YouTube Direktvideo link</a></p>
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</p>
<p style="text-align: center;"><p><a title="YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=tWoHrDmC0Qc">YouTube Direktvideo link</a></p>
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</p>
<p style="text-align: center;"><p><a title="YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=zqlaVKIN9S8">YouTube Direktvideo link</a></p>
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</p>
<p style="text-align: center;"><p><a title="YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=5TvWsauZ4j0">YouTube Direktvideo link</a></p>
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</p>
<p style="text-align: center;"><p><a title="YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=AcBvhbzEMOc">YouTube Direktvideo link</a></p>
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</p>
<p style="text-align: left;">&#8220;Das Blut eines Muslims darf nicht vergossen werden, ausser in einem der drei Fälle:<br />
Im Fall der Vergeltung für Mord, im Fall des Ehebruchs und wenn derjenige vom muslimischen Glauben abfällt.&#8221;  (Hadith im Sahih Al-Bukhari)</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Vom Scheinliberalismus der IG Freiheit</title>
		<link>http://www.morgarten.info/vom-scheinliberalismus-der-ig-freiheit/</link>
		<comments>http://www.morgarten.info/vom-scheinliberalismus-der-ig-freiheit/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Sep 2008 15:02:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Müller</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

		<category><![CDATA[Drogenpolitik]]></category>

		<category><![CDATA[IG Freiheit]]></category>

		<category><![CDATA[Rauchverbote]]></category>

		<category><![CDATA[Scheinliberalismus]]></category>

		<category><![CDATA[SVP]]></category>

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		<description><![CDATA[

Die IG Freiheit hat kürzlich, den &#8221;rostigen Paragraphen&#8221;, eine Auszeichnung, die sie alljährlich verleiht, Thomas Zeltner dem Direktor des Bundesamts für Gesundheit verliehen. Dies weil ihr dessen Gesundheitskampagnen zu weit gehen. Offenbar scheinen den Vertretern dieser IG ständig steigende Krankenkassenprämien egal zu sein. Schliesslich wird mit Gesundheitskampagnen ja das Ziel verfolgt, die Volksgesundheit zu erhöhen und damit die Kosten für das Gesundheitswesen (Stichwort: [...]]]></description>
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<p>Die IG Freiheit hat kürzlich, den &#8221;rostigen Paragraphen&#8221;, eine Auszeichnung, die sie alljährlich verleiht, Thomas Zeltner dem Direktor des Bundesamts für Gesundheit verliehen. Dies weil ihr dessen Gesundheitskampagnen zu weit gehen. Offenbar scheinen den Vertretern dieser IG ständig steigende Krankenkassenprämien egal zu sein. Schliesslich wird mit Gesundheitskampagnen ja das Ziel verfolgt, die Volksgesundheit zu erhöhen und damit die Kosten für das Gesundheitswesen (Stichwort: Krankenkassenprämien) zu senken.<span id="more-402"></span></p>
<p>Doch schauen wir einmal genauer hin. Auf der Webseite der <a href="http://www.freiheit-liberte.ch/de/">IG Freiheit</a> wird als Zweck folgendes angeben:</p>
<blockquote><p><span style="font-size: x-small;">Die IG Freiheit wurde im September 2006 gegründet. Sie ist ein überparteilicher Zusammenschluss von Persönlichkeiten, die sich für die Freiheitsrechte der Bürgerinnen und Bürger und gegen den Erlass unnötiger staatlicher Regulierungen einsetzt.</span></p></blockquote>
<p>Das klingt an und für sich gut und macht unter der Voraussetzung, dass man von einem Menschenbild ausgeht, welches erwachsene, mündige, rücksichtsvolle und eigenverantwortlich denkende Menschen vorsieht auch Sinn.</p>
<p>Leider scheinen jedoch die Mitglieder dieser Interessensgemeinschaft gerade diesem Menschenbild nicht zu entsprechen. Wie man nämlich kürzlich den Medien entnehmen konnte, macht sich diese hauptsächlich aus SVP-Exponenten bestehende IG für die Interessen von Rauchgiftsüchtigen und Nikotinjunkys stark. So bekämpft diese IG mit Vehemenz Rauchverbote in öffentlich zugänglichen Lokalen.</p>
<p>Das Problem mit der Freiheit eines Drogensüchtigen (die meisten Raucher sind Drogensüchtige, da sie ohne regelmässigen Zigarettenkonsum nicht mehr leben können) ist folgende, sie hört dort auf, wo die Gesundheit der Nichtraucher beginnt, dem Arbeitgeber aufgrund regelmässiger Rauchpausen höhere Personalkosten und der Allgemeinheit höhere Gesundheitskosten entstehen.</p>
<p>Leider ist es in der Realität so, dass ohne Rauchverbote kein umfassender Schutz von Nichtrauchern (darunter Kindern) gewährleistet werden kann. Raucher haben in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, dass sie aufgrund ihrer Suchtkrankheit unverantwortliche und rücksichtslose Menschen sind, die sich selber etwas vormachen. Das ist übrigens etwas was bei Suchtkranken sehr häufig vorkommt. Süchtige lügen sich meist selber etwas vor. Wer vor den Tatsachen nicht ständig die Augen verschliesst, kann genügend Beispiele sehen. Da gibt es Mütter, die beim Stillen ihrer Kinder eine Zigarette nach der anderen rauchen, da gibt es den Restaurantgast, der gleich neben nichtrauchenden Angestellten und Gästen, die beim Essen sind eine Zigarette nach der anderen pafft, da gibt es Nachtclub-Besucher, die sehr zur Freude der tanzenden Gäste den ganzen Raum mit Rauch füllen (so das diese dabei fast ersticken) und und und.</p>
<p>Nun meinen gewisse SVP-Exponenten aber offensichtlich, dass man diesem Treiben ohne etwas Wirksames dagegen zu unternehmen (ein Rauchverbot in öffentlichen Lokalen wäre so eine wirksame Massnahme) einfach so weiterhin zuschauen soll. Dies erstaunt mich sehr, da die SVP doch sonst eine sehr restriktive Drogenpolitik verfolgt. Rauchgift ist meiner Ansicht nach eine der schlimmsten Drogen und zwar deshalb weil sie sehr schädlich ist,  man davon relativ schnell süchtig wird und während des Konsums auch Nichtsüchtige schädigt.</p>
<p>Wenn jemand neben mir sitzt und sich dabei einen Schuss Heroin spritzt, dann schadet mir das nicht. Wenn hingegen jemand neben mir sitzt und eine nach der anderen pafft ohne dabei auf meine Befindlichkeit Rücksicht zu nehmen, dann ist dies schädlich. Die Kleider müssen in die Waschmaschine, selber muss man unter die Dusche und die Lunge benötigt auch ein paar Wochen bis sie wieder sauber ist! Abgesehen davon ist es sehr unangenehm wenn die Haut wegen dem Rauch klebrig wird und die Augen zu brennen beginnen. <strong>Das kann es doch echt nicht sein!</strong></p>
<p>Die Drogenpolitik der SVP bzw. die seltsamen Ansichten gewisser SVP-Exponenten, die gerne eine harte Drogenpolitik verfolgen, bei den Drogen, die sie jedoch selber konsumieren (Alkohol und Tabak) dann aber eine rigorose Ausnahme fordern ist absolut heuchlerisch und einfältig. Liebe IG Freiheit Scheinliberale, bitte überdenkt eure mangelhafte Politik noch einmal. Eine gute Politik kommt allen zugute und nicht nur ein paar Egoisten.</p>
<p>Auch Liberale sollten den folgenden Grundsatz stets beherzigen: <strong>&#8220;Erlaubt ist, was andere nicht schädigt&#8221;. </strong></p>

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		<title>Vom Handy am Steuer und manipulativen Medien</title>
		<link>http://www.morgarten.info/medien-manipulation-zum-zweiten/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 18:02:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Müller</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fokus]]></category>

		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

		<category><![CDATA[Handy am Steuer]]></category>

		<category><![CDATA[Mobiltelefon]]></category>

		<category><![CDATA[Verkehrsunfallstatistik]]></category>

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Im einem Artikel über die Sendung Schweiz Aktuell habe ich bereit auf die gezielten Medien-Manipulationen, insbesondere dann wenn es um den Strassenverkehr geht, aufmerksam gemacht. Jetzt habe ich ein weiteres erwähnenswertes Beispiel.
Am 2.09.2008 veröffentlichte, die Pendlerzeitung 20min ein Artikel mit dem Titel &#8220;Handy weg vom Steuer&#8220;. Der Artikel berichtet von einer bevorstehenden Kampagne diverser Kantonspolizeikorps, [...]]]></description>
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<p><img class="alignleft" src="http://www.morgarten.info/wp-content/uploads/2008/handy_amsteuer.jpg" alt="Handy am Steuer" width="200" height="183" />Im einem <a href="http://www.morgarten.info/wie-glaubwurdig-ist-die-sendung-schweiz-aktuell-vom-sf/">Artikel</a> über die Sendung Schweiz Aktuell habe ich bereit auf die gezielten Medien-Manipulationen, insbesondere dann wenn es um den Strassenverkehr geht, aufmerksam gemacht. Jetzt habe ich ein weiteres erwähnenswertes Beispiel.</p>
<p>Am 2.09.2008 veröffentlichte, die Pendlerzeitung 20min ein Artikel mit dem Titel &#8220;<a href="http://www.20min.ch/news/zuerich/story/14558432">Handy weg vom Steuer</a>&#8220;. Der Artikel berichtet von einer bevorstehenden Kampagne diverser Kantonspolizeikorps, welche die Bevölkerung auf die Gefahr beim Telefonieren hinter dem Steuer aufmerksam machen will. Wie hoch diese Gefahr ist, kann nicht gesagt werden, da die Polizei keine entsprechende Statistik veröffentlich hat und auf persönliche Anfrage keine Auskunft geben kann.</p>
<p>Im Tele Züri wurde in der Sendung &#8220;Züri News&#8221; ebenfalls über die Aktion der Polizei gegen Automobilisten, die während der Fahrt hinter dem Steuer telefonieren berichtet. Die Moderatorin Christine Schnyder sagte dabei wortwörtlich:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ischs Handy am Stür wirds unghür. Im Kanton Züri passiert scho jeda 4. Verkehrsunfall wäga unufmerksama Autofahrer. Abglenkt sind sie in de meischta fäll wells z Telefon am Ohr händ oder SMS schrybid. Dem wot Polizei jetzt nümä länger zualuaga. Sie goht ab sofort scharf gäga d&#8217;Handysünder vor. Via zeigt de Bricht vom Oliver Steffen&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p style="text-align: left;">Auf Deutsch:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">&#8220;Ist das Mobiltelefon am Steuer wird es ungeheuer. Im Kanton Zürich passiert schon jeder 4. Verkehrsunfall wegen unaufmerksamer Autofahrer. Abgelenkt sind sie in den meisten Fällen weil sie das Telefon am Ohr haben oder SMS schreiben. Dem will die Polizei nicht mehr länger zuschauen. Sie geht ab sofort scharf gegen Mobilitelefonsünder vor. Wie der Bericht von Oliver Steffen zeigt&#8230;&#8221;</p>
</blockquote>
<p>Aufgeschreckt durch diese Berichterstattung schaute ich mir auf der Webseite der Kantonspolizei Zürich die aktuelle <a href="http://www.kapo.zh.ch/internet/ds/kapo/de/ueber_uns/statistiken.html">Verkehrsunfallstatistik</a> für das Jahr 2007 an. Auf Seite 37 (Stadtgebiet Zürich) und Seite 127 (Kantonsgebiet Zürich) sind die 10 Hauptursachen für das Unfallgeschehen aufgeführt.</p>
<p>Dabei fällt auf, dass die <strong>&#8220;momentane Unaufmerksamkeit&#8221;</strong> zu den häufigsten Hauptunfallursachen gehört. Im Stadtgebiet ist es die zweithäufigste Hauptunfallursache und im Kantonsgebiet sogar die häufigste. Das Wort Hauptunfallursache lässt darauf schliessen, dass es auch noch andere Unfallursachen gibt, die dann in der Kombination zu einem Unfallhergang führen.</p>
<p>Nun ist es so, dass man aus verschiedenen Gründen unaufmerksam sein kann. Hier einige mögliche Ursachen für Unaufmerksamkeit:</p>
<p>Streit mit Mitfahrern<br />
Kinder im Auto, die den Fahrer ablenken<br />
Tiere im Auto, die den Fahrer ablenken (Haustiere, fliegende Insekten)<br />
Autoradio<br />
Navigationssystem<br />
Mobiltelefon<br />
Zigaretten, die man sich gerade während dem Fahren anzündet<br />
Zeitung lesen während dem Fahren<br />
Essen während dem Fahren<br />
Trinken während dem Fahren<br />
Finger- oder Fussnägel lackieren während dem Fahren (hat es alles schon gegeben!)<br />
Drogenkonsum<br />
Sonneneinstrahlung<br />
Müdigkeit (Sekundenschlaf)<br />
Sex<br />
usw.</p>
<p><strong>Wie hoch der Anteil des Mobiltelefons bei den Gründen für die Unaufmerksamkeit ist, ist aus der Verkehrsunfallstatistik nicht ersichtlich.</strong> Woher die Medien also die Gewissheit nehmen, dass gerade das Telefonieren am Steuer für den Grossteil der Verkehrsunfälle verantwortlich ist und sich daher zu Aussagen wie <strong>&#8220;Ischs Handy am Stür wirds unghür&#8221;</strong> hinreissen lassen ist mir schleierhaft.</p>
<p>Rein subjektiv kann ich diese Aussage von der Tele Züri Moderatorin Christine Schnyder nachvollziehen. Habe ich nämlich bereits selber erlebt, wie mir ein Automobilist, der hinter dem Steuer seines Lieferwagens am Telefonieren war den Vortritt genommen hat ohne auf mich zu achten. Ein Unfall wurde damals durch eine Vollbremse meinerseits verhindert. Dieses Einzelereignis, welches Teil meines persönlichen und subjektiven Erfahrungsschatzes ist, lässt jedoch aus rein wissenschaftlicher Sicht noch keinen Rückschluss auf die Gefährlichkeit des Telefonieren hinter dem Steuer zu. Dafür gibt es noch zuviele unbekannte Grössen, die man untersuchen müsste. Der Fahrer, der mir in meinem Fall den Vortritt genommen hat, könnte z.B. neben der Tatsache dass er hinter dem Steuer telefoniert hat auch noch betrunken oder aber ermüdet gewesen sein oder es könnte ihn aber auch einfach nur die Sonne geblendet haben.</p>
<p>Statt auf diesen Punkt einzugehen, hat man im Beitrag von Tele Züri einen Pressesprecher der Stadtpolizei Zürich gezeigt, der bei einem Test mit einem Fahrsimulator während der virtuellen Fahrt einen Telefonanruf entgegennahm und dabei einen Unfall baute. Dann wurde betont, dass der Beamte trotz besonderem Fahrtraining offensichtlich nicht in der Lage war, wegen der Ablenkung mit dem Telefonanruf den Unfall zu verhindern.</p>
<p>Ich finde eine derartige Berichterstattung unseriös und suggestiv. Der eben geschilderte Test lässt keine wissenschaftlich brauchbaren Rückschlüsse zu. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass das Fahren mit solchen Simulatoren schwieriger ist als das Fahren eines &#8220;echten&#8221; Autos und zwar schon alleine aus dem Grund, weil man beim Simulator kein Fahrgefühl hat. Wenn ich während dem Fahren aus irgendeinem Grund abgelenkt werde, dann verlangsame ich instinktiv meine Fahrtgeschwindigkeit. Und zwar schon alleine schon deshalb, weil ich nicht lebensmüde bin. Es wäre also zu prüfen ob solche Simulatorentrainings 1:1 mit der Situation in der Realität verglichen werden können oder nicht.</p>
<p>Auch der Hinweis, dass der Presse-Polizist ein besonderes Fahrtraining absolviert hat ist suggestiv und überzeugt mich nicht. Alleine die Teilnehme an einem Fahrtest lässt noch keine Rückschlüsse auf das fahrerische Können des Beamten zu. Hat er den Test bestanden? Wenn ja, was wurde konkret getestet? (Die Medien berichten regelmässig über Unfälle, in welche Streifenwagen verwickelt sind)</p>
<p>Zumindest ich habe hier Informationen vermisst und daher finde ich, dass man sich vor voreiligen Rückschlüssen hüten sollte. <strong>Ich appeliere deshalb an die Medien: Informiert umfassender und weniger suggestiv. Harte und stichhaltige Fakten (ZAHLEN und NACHVOLLZIEHBARE QUELLENANGABEN!!!!) sind wilden Spekulationen und unbewiesenen dubiosen Behauptungen in jedem Fall vorzuziehen.</strong></p>

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		<title>Wie sich Blogger selber feiern&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Aug 2008 09:08:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Müller</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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Mir fällt auf, dass in den Medien immer wieder bestimmte Webseiten und Blogs zitiert werden, die eigentlich gar nicht erwähnenswert sind. Gewisse dieser Seiten führen sogar eine Auszeichnung auf denen steht, dass es sich bei der betreffenden Seite um eine der 5 besten Webseiten der Schweiz handeln soll usw.
Wenn ich so eine Auszeichnung sehe, denke ich mir [...]]]></description>
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<p>Mir fällt auf, dass in den Medien immer wieder bestimmte Webseiten und Blogs zitiert werden, die eigentlich gar nicht erwähnenswert sind. Gewisse dieser Seiten führen sogar eine Auszeichnung auf denen steht, dass es sich bei der betreffenden Seite um eine der 5 besten Webseiten der Schweiz handeln soll usw.</p>
<p>Wenn ich so eine Auszeichnung sehe, denke ich mir jeweils wie gut es ist, dass es diese gibt. Wie hätte ich sonst bemerkt auf was für einer &#8220;guten&#8221; Seite ich gelandet bin? <img src='http://www.morgarten.info/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Dann gibt es natürlich auch noch diese Blog-Camps, deren Zweck es zu sein scheint die Kassen der Veranstalter zu füllen und das Netzwerk weiter auszubauen damit man wieder mehr Backlinks erhält. Wer zu faul ist um an solche Blog-Camps zu reisen, der kann an sogenannten &#8220;Blog-Carnevals&#8221; teilnehmen. Auch dabei geht es offenbar nur darum möglichst viele Backlink zu bekommen.</p>
<p>Kritik an diesem Treiben:<br />
Solches Treiben fördert weder die Meinungsvielfalt noch führt es zu besseren Inhalten auf den Webseiten.<br />
Ehrgeiz und Eitelkeiten in Ehren, die Fairness sollte dabei aber nicht auf der Strecke bleiben.</p>

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