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Raserhetze, die Hexenjagd der Moderne

Dienstag, 18. November 2008 12.992 mal angesehen 12 Kommentare

Der Unfall, der sich am 8. November 2008 in Schönenwerd SO ereignet hat, ist schlimm und bedauerlich, keine Frage. Es hätte nicht geschehen dürfen. Die Wut über die Rücksichtslosigkeit und Kaltblütigkeit der am mutmasslichen Rennen Beteiligten, welche offenbar einfach weiter gefahren sind (was die Angeschuldigten offenbar bestreiten) ist verständlich.

Bevor man nun aber wieder ein tragisches Einzelereignis dazu missbraucht um das Land in populistischer Manier mit einer Antiraser-Kampagne nach der anderen zu hysterisieren, sollte man sich zunächst einmal ganz nüchtern ein paar Zahlen von der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) ansehen und nachdenken:

Im Jahr 2007 in der Schweiz bei Überholunfällen getötete Personen:
Total:
11   (Innerorts: 1, Ausserorts: 9, Autobahn: 1) (siehe Quelle Seite 27!)

Umfallgeschehen im Strassenverkehr
Im Jahr 1970    Unfälle: 74’709        Schwerverletzte: 18’314        Getötete:  1’694   (100%)
Im Jahr 2007    Unfälle: 63’245        Schwerverletzte: 5’235          Getötete:     384   (Rückgang: -77.3 %)
Quelle (Seite 10!)

Strassenfahrzeugbestand gemäss Bundesamt für Statistik:
Im Jahr 1970   Total Motorfahrzeuge: 1’666’143    Personenwagen:  1’383’204   Motorräder: 142’107
Im Jahr 2007   Total Motorfahrzeuge: 5’186’343    Personenwagen:  3’955’787   Motorräder: 619’166
Quelle

Das heisst: Obwohl sich der Motorfahrzeugbestand von 1970 bis 2007 mehr als verdreifacht hat, ist die Zahl der im Strassenverkehr Getöteten um 77.3 % zurückgegangen! Sogar die Zahl der Verkehrsunfälle insgesamt ist trotz höherem Verkehrsaufkommen zurückgegangen!

Wenn man sich diese Zahlen rational anschaut, fragt man sich, weshalb man ausgerechnet zum jetztigen Zeitpunkt härtere Strafen fordert. Ich kann mir das nur mit der Medienhetze, den Antiraserkampagnen und dem immer bedrohlicher werdenden Populismus erklären. Jeder Raserunfall wird inzwischen professionell gegen Raser instrumentalisiert. Dabei werden bewusst Emotionen geschürt und Zahlen unterschlagen!

Wer meint, dass man mit immer härteren Strafen Probleme lösen kann, der sollte sich einmal die vollen Todeszellen in den US-Gefängnissen anschauen. Die Schweiz gehört weltweit bereits zu jenen Ländern, welche die strengsten Strafen für Verkehrsregelverstösse vorsieht. Trotzdem meint die von Populisten und Agitatoren aufgehetzte Mehrheit der Bevölkerung offenbar immer noch, dass die Gesetze noch zuwenig hart seien. – Ich meine, dass die in diesem Beitrag aufgeführten Zahlen eindeutig zeigen, dass wir mit dem Status Quo sehr gut fahren und keine populistischen Massnahmen erforderlich sind.

Was die Strassenrennen anbelangt: Hier sollte man untersuchen wieviele Schweizer und wieviele Ausländer an solchen beteiligt sind. Es gilt zu klären ob am Klischee vom „Balkanraser“ etwas dran ist. Ich fände es nämlich eine Schweinerei, wenn man die Schweizer Jugend mit härteren Bedingungen für den Erwerb des Führerscheins bestraft (Führerschein auf Probe, Alkoholverbot für Junglenker usw.) wenn doch die meisten schweren Raserunfälle nur von einer kleinen zugewanderten Minderheit verübt werden. Hören wir doch endlich mit diesem populistischen Aktivismus auf und schauen wir die Sache doch einmal differenziert und sachlich an!

12 Kommentare »

  • Michael Jäger schrieb:
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    Genau: die Hetze gegen Raser ist diskriminierend und populistisch. Die Unterstellung hingegen, dass die schlimmen Vergehen von Menschen mit balkanesischem Migrationshintergrund begangen werden, ist differenziert und sachlich. Aua.

  • Alexander Müller (Autor) schrieb:
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    Michael, wieso wohl führt Road Cross extra eine spezielle Kampagne durch, die gezielt junge Ausländer (männlichen Geschlechts) ansprechen soll? Etwa weil es soviele junge Schweizer gibt, die herumrasen? Denk doch bitte mal nach.

    Zitat: Immer wieder sind es junge Ausländer, die Raserunfälle verursachen. Die Strassenopfervereinigung Roadcross will diese nun in einer speziellen Kampagne ansprechen. Geplant ist dabei eine enge Zusammenarbeit mit Ausländer-Organisationen.

    Quelle

    Nochmals: Obwohl sich der Motorfahrzeugbestand von 1970 bis 2007 mehr als verdreifacht hat, ist die Zahl der im Strassenverkehr Getöteten um 77.3 % zurückgegangen! (Vergleich Anzahl Tote im Jahr 1970 mit der Anzahl Toter im Jahr 2007 wobei 1970 der Ausgangspunkt meiner Rechnung ist und 100% entspricht. Es gab 1970 1’694 Tote = 100% und im Jahr 2007 384 Tote. = 22.7% d. h. also, dass es einen Rückgang von 77.3% gab.)

    Wieso man nun also ausgerechnet heutzutage (wo es im Vergleich zu früheren Jahren weniger Verkehrstote gibt) kollektiv alle Schweizer Schnellfahrer an den Pranger stellen will, ist mir schleierhaft. Ich begeife es umso mehr nicht, wenn man doch weiss, dass die meisten schweren Raserunfälle von jungen Ausländern im Alter zwischen 18-25 Jahren verursacht werden.

  • Michael Jäger schrieb:
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    Für den Gesetzgeber (bzw. den Verodner) ist die Pass-Frage bei einem Verkehrsdelikt nicht relevant. Es geht nur um die Frage, ob jemand charakterlich in der Lage ist, ein Fahrzeug zu führen. Die Schwaben machen es uns vor, wie das geht: Wer im Strassenverkehr wiederholt auffällig wird, verliert den Führerschein. Wer durch Gewalt auffällt (auch ausserhalb seines Autos), bekommt gar nicht erst einen.

    Die statistischen Spielereien sind meiner Meinung nach da gar nicht nötig. Wer eine Gefahr für andere ist, gehört kalt gestellt.

  • Alexander Müller (Autor) schrieb:
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    Doch Michael, es ist eben sehr wohl nötig, dass man sich die Gruppe jener, welche auffällig oft in Raserrennen und Raserexzesse verwickelt sind, genauer anschaut.

    Man kann nämlich nicht einfach hergehen und ständig die Gesetze bzw. die Strafen für die Gesamtbevölkerung verschärfen, wenn die meisten Extzesse von einer winzigen Migrantengruppe (Ausländer und eingebürgerte Schweizer) verursacht werden.

    Die Situation ist folgendermassen: Die Strassen sind heutzutage so sicher wie nie zuvor in den letzten 38 Jahren der Schweizer Geschichte. Dennoch hat der von Agitatoren und Volksverhetzern aufgehetzte Mob und Pöbel offenbar das Gefühl, dass unsere Strassen immer gefährlicher werden. Nur so lässt sich erklären, dass dieser immer heftiger auf seltene Einzelereignisse reagiert und immer schärfere Strafen fordert. Der hysterisierte Mob und Pöbel ist unfähig rational zu denken.

    Es geht nicht an, dass man alle 18 Jährigen bestraft indem man ihnen den Führerschein nur noch auf Probe abgibt, ihnen den Alkoholkonsum verbietet, höhere Versicherungsprämien von ihnen verlangt usw. nur weil ein paar junge Ausländer durch ihre Exzesse dafür sorgen, dass eine ganze Bevölkerungsgruppe zwischen 18-25 Jahren in Misskredit gebracht wird!!!

    Und dein Vergleich mit Deutschland hinkt gewaltig. In Deutschland sind die Strafen für Vergehen im Strassenverkehr milder als in der Schweiz ausserdem ist es in Deutschland gang und gäbe, dass Leute die den deutschen Führerschein verloren haben einfach einen Führerschein aus einem anderen EU-Land (Polen, Beglien, Frankreich, Luxembourg, England usw.) machen können und dann wieder auf den Strassen anzutreffen sind. Gerade kürzlich haben sie auf einem deutschen Sender einen DOK gezeigt, der auf diese Problematik aufmerksam gemacht hat. Ein Polizist traf bei einer Verkehrskontrolle einen deutschen Landsmann an, der sich mit einem englischen Führerausweis ausgewiesen hat. Darauf angesprochen meinte der Kontrollierte, dass er in Deutschland eh keinen Ausweis mehr bekomme, wie auch immer offenbar war sein Handel legal. Nachdem sich der verdutze deutsche Polizist via Funk bei der Zentrale schlau gemacht hatte, durfte der deutsche Staatsbürger mit britischem Führerausweis ohne Konsequenzen weiterfahren.

    Hör also mit dämlichen Vergleichen zum Ausland auf. Die Schweiz hat wesentlich härtere Gesetze als Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich bzw. die anderen zivilisierten Staaten auf dieser Welt. Dies liegt natürlich auch daran, dass die Schweiz keine Automobilindustrie hat (wir haben nur Zulieferer und Heimwerker) und dass Wiederkehr, Schwellenruedi, Boll und die anderen Fanatiker und Agitatoren leider in unserem Land leben. In unserem Land ist die Autolobby sackschwach. Dafür sind Autohasser-Verbände wie der VCS sehr stark.

  • Nopsi79 schrieb:
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    Hallo
    ich bin Motorradfahrer und wurde am 12.5.08 in nidwalden in einem Kreisel angefahren und verletzt worden. benkt ihr man sei mit mir zuerst ins spital? nein die polizei protokolle seien wichtiger und die fiatz und fud kontrolle wahr wichtiger.
    ca ein einhalbstunden später wurde ich ins spital gebracht hate verbrennungen und 3 prellungen eine an der hüfte. die prellungen wurden im spital nie angeschaut nur die Verbrennungen in der Hand. den gebrochenen finger haten sie nie beachtet. die behandlung ging 5 min und dan war sie schon fertig. ich hatte ja auch innere verletzungen haben können. aber das interesierte ja nimanden nur das fud wahr wichtiger zum mich als Fussgäger zu machen.
    was ist wen jemanden alkohol trinkt der macht ein leichtes bis mitleres vergehen jemand der nur wirklich nur hanf konsumiert als genisser macht immer ein schweres vergehen. wo ist da das korekte vorgehen normal geht man mit verletzten personen ins spital und nachher die protokolle. und scrining auf sämtliche substanzen.
    grüsse und nen schönen tag noch.

  • max schrieb:
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    Lieber Michael Jäger, Du verwechselst vielleicht etwas. Für die Judikative mag der Pass eines Delinquenten keine Rolle spielen, für den Gesetzgeber(Legislative) muss es das keineswegs. Fakt ist, und Du kannst es halt auch nicht bestreiten, dass im Strassenverkehr Leute aus dem Balkan, der Türkei und den Nordafrikanischen Ländern überaus negativ in Erscheinung treten. Dies sowohl qantitativ als auch qualitativ. Es ist deshalb einigermassen lächerlich, z.B. Toleranzen von 5kmh auf 3kmh zu verringern, irgendwelche allgemeingültigen Verschärfungen zu betreiben, anstatt das Problem bei den Hörnern zu packen. Ein Lösungsaspekt wäre die Ausschaffungsinitiative der SVP. Das könnte Dragan, Gökhan und Ali davon abhalten, sich wie zuhause zu benehmen.

  • Peter Bosshard schrieb:
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    Herr Müller mal wieder. Haarscharf daneben argumentiert. Haarscharf daneben ist leider auch vorbei. Und kein Schrot verwenden. Kontrollierte Einzelschüsse lassen das Ziel besser erkennen und vermeideen Kollateralschäden.

    Natürlich ist es richtig, dass die Medien wiedert mal eine Sau durchs Dorf jagen, diesmal die Rasersau. Die Strafe aber, Herr Müller, soll sich nach der Schwere des Vergehens richten. Ob nun vorwiegend Ausländer oder Schweizer sich des Vergehens schuldig machen, dass ist für präventive Massnahmen möglicherweise von Bedeutung, nicht aber für die Beurteilung des Strafmasses.

    Die Strafen in der Schweiz, Herr Müller, sind ausserordentlich milde, und zwar ganz allgemein, nicht nur bezüglich schwerer Verkehrsdelikte. Ob mit angemessenen, d.h härteren Strafen gegen schwere Verkehrsdelikte ein positiver Effekt bezüglich Verkehrssicherheit erzielt wird, ist nicht von grosser Bedeutung. Die Strafe ist zuallererst Sühne für die Tat. Darauf fusst der Rechtsstaat.

  • Alexander Müller (Autor) schrieb:
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    Herr Bosshard, was soll ich dazu sagen. Es ist Ihre Meinung. Es ist populär sich für härtere Strafen einzusetzen. Heutzutage fordern Viele ohne gross nachzudenken schnell einmal härtere Strafen. Mit härteren Strafen alleine löst man aber die Probleme nicht.

    Schauen Sie nach Amerika. Dort sind die Gefängnisse randvoll. Haben die Amerikaner damit das Problem gelöst? Nur so zur Info: Die Schweiz ist immer noch sicherer als die USA. Ich sehe auch nicht ein weshalb wir jeden Blödsinn wie z.B. härtere Strafen, die Wirtschaftskrise, den Gangsta Rap oder Hip-Hop aus den USA importieren sollten. Besinnen wir uns doch endlich wieder einmal auf unsere eigene, den angelsächsischen Ländern überlegene Kultur und zeigen wir den dekadenten Amis, dass wir es besser können.

    Zu den Rasern: Bei schweren Vergehen in diesem Bereich kommt meines Wissens nach unter anderem der folgende Artikel zum Tragen:
    StGB Art. 117 Fahrlässige Tötung
    Wer fahrlässig den Tod eines Menschen verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.

    Leute wie der Linke Daniel Jositsch fordern nun, dass man Schnellfahrer generell härter bestraft. Ich gehe davon aus, dass er will, dass Schnellfahrer nach folgendem Artikel verurteilt werden:
    StGB Art. 111 Vorsätzliche Tötung
    Wer vorsätzlich einen Menschen tötet, ohne dass eine der besondern Voraussetzungen der nachfolgenden Artikel zutrifft, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren bestraft.

    Jositch argumentiert nun, dass z.B. innerorts ab einer bestimmten Geschwindigkeit zwingend unterstellt werden muss, dass der Schnellfahrer den Tod eines anderen Verkehrsteilnehmers zumindest bewusst in Kauf genommen hat. Ich sehe das nicht so. Man darf sowas nicht pauschal regeln, sondern muss den Einzelfall jeweils konkret ansehen. Ich bin kein Freund von schematischen Verfahren. Sie sind eines Rechtsstaats, der seinen Namen verdient nicht würdig. Ebenfalls lehne ich die Nulltoleranz-Politik von Leuenberger und populistischen Aktivismus ab. Besinnen wir uns, schauen wir uns die Zahlen an und gehen die Dinge pragmatisch und losgelöst von hysterischen Emotionen an.

  • Peter Bosshard schrieb:
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    Herr Bosshard, was soll ich dazu sagen. Es ist Ihre Meinung. Es ist populär sich für härtere Strafen einzusetzen. Heutzutage fordern Viele ohne gross nachzudenken schnell einmal härtere Strafen. Mit härteren Strafen alleine löst man aber die Probleme nicht.

    Es ist populär, sich für härtere Strafen einzusetzen, da haben sie recht. Es ist aber in diesem Fall auch gerechtfertigt. Es ist doch schön, auch mal eine populäre Forderung stellen zu dürfen.
    Ich stelle diese Forderung aber nachdem ich gross nachgedacht habe. Und wie ich schon betonte, sind die härteren Strafen zuallererst angemessene Sühne für die Tat. Die pädagogische Wirkung härterer Strafen steht für mich nicht im Vordergrund.

    Ich stimme ihnen aber zu, dass jeder Fall individuell beurteilt werden und dem Richter ein Ermessensspielraum zugestanden werden muss. Dieser Ermessenspielraum ist aber eindeutig zu gross. So werden Frauen für die gleichen Vergehen wie Männer massiv milder bestraft, weil Richter offensichtlich Frauen generell weniger „niedere Motive“ unterstellen als Männern. Ein zu grosser Ermessens – und Interpretationsspielraum für Richter birgt die Gefahr der Willkür.

    Die Motive des Täters sind in jedem Fall zu beachten und sollten angemessen im richterlichen Urteil berücksichtigt werden. Primär aber soll die Tat als solche den engen Rahmen des Strafmasses bestimmen, um willkürliche richterliche Interpretationen in ihrer Wirkmächtigkeit zu begrenzen.

  • Alexander Müller (Autor) schrieb:
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    Nein es ist zumindest aus rationaler Sicht eben überhaupt nicht gerechtfertigt härtere Strafen zu fordern!!!

    Was im Moment abgeht ist eine von den Medien und einschlägigen Roadcross-Lobbyisten veranstaltete Medienhetzkampagne gegen Leute, die sich mit den zwangsverordneten Geschwindigkeitslimiten, welche in den letzten Jahrzehnten stetig gesenkt wurden, nicht abfinden können.

    So wird praktisch tagtäglich über einen Autounfall oder Leute, die in eine Radarfalle getappt sind geschrieben. Gleichzeitigt macht man dann künstlich auf Empörung und hetzt dumme Leute, die ohnehin nur Jammern können auf die Schnellfahrer bzw. Sündenböcke los.

    Anständig wäre es, wenn man den Leuten aufzeigen würde, dass die Zahl der Unfälle, die Zahl der Schwerverletzten und die Zahl der Toten seit 1970 (trotz erheblicher Zunahme der Verkehrsdichte!) frappant zurückgegangen ist und im Grunde genommen überhaupt kein akutes Verkehrssicherheitsproblem besteht.

    Ich habe den Eindruck, dass es zum heutigen Zeitgeist gehört überall herumzunörgeln und wegen jedem Scheiss härtere Strafen zu fordern. Selbst gestandene Politiker wie der FDP-Müller im Aargau kommen mittlerweile mit fertigen Schnappsideen daher. Es ist wirklich mühsam.

    Klar fahren da und dort die Jungen mal schneller als vom Obermoralapostel Wiederkehr und den obersten Hütern der Staatsdiktatur, welche die Gesetze praktisch so machen können wie es ihnen beliebt (da das aufgehetzte Volk eh alles ohne kritisch zu hinterfragen abnickt) verordnet. Doch das war früher nicht anderst. Im Gegensatz zu früher geschieht heutzutage aber eindeutig und bewiesenermassen weniger!!!

    Die Law-and-Order-Idioten gehen mir kräftig auf die Nerven. Manchmal komme ich mir wie ein Don-Quichote vor, der gegen die Windmühlen der Dummen anrennt. Es braucht keine Sühne! Unfälle werden weder geplannt noch mit Absicht verursacht. Es ist auch dummes Zeug wenn man behauptet, dass sie fahrlässig in Kauf genommen würden. Die Richter entscheiden gemäss den heute gültigen und bereits sehr harten Gesetzen. Automobilisten unnötig zu kriminalisieren ist eine fertige Schweinerei.

    Ihre Behauptung bezüglich unterschiedlicher Verurteilung von Frauen und Männern kann ich nicht nachvollziehen. Ich bin zwar kein Jurist, dennoch denke ich, dass bei Verstössen gegen die Verkehrsregeln weder das Geschlecht noch ein Motiv eine Rolle spielt. Bei Schnellfahrern kommt es auf die Art des Verstosses gegen die Verkehrsregeln bzw. die dadurch verursachte Gefährdung für andere Verkehrsteilnehmer an. Man unterscheidet zwischen fahrlässigen und grobfahrlässigen Verstössen. So wird jemand unabhängig seines Geschlechts für eine Geschwindigkeitübertretung von 3km/h (=CHF 40.00 Busse oder eventuell inzwischen mehr…) weniger hart bestraft als jemand, der eine Geschwindigkeitsübertretung von 200km/h (eventuell wird für dieses Vergehen hierzulande schon bald die Todesstrafe wieder eingeführt) begangen hat.

  • Nopsi79 schrieb:
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    Vergest was ich oben sagte. Ich rauche alle 10-15 minuden joints und ziehe ckoks. ich war schulb am unfal.
    Ich bin dum wie Brot, drogenabhängig und ich deale auch damit weil ich ein arbeitsloser verssger und ne jungfrau im alter von 36 binn.
    hate schon merere unfäle und alle auf drogen und alkohohl.

    Gestörte grüse Wepf

  • Nein zur Raserinitiative » DailyTalk.ch - Schweizer Politikblog schrieb:
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    […] Ideen, die an die Taliban und die Scharia erinnern, über das Ziel hinaus schiessen. Siehe auch Raserhetze, Hexenjagd der Moderne Diesen Artikel bookmarken oder […]