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Ist es verboten Mohammed zu kritisieren?

Dienstag, 15. Januar 2008 6.857 mal angesehen 9 Kommentare

Die österreichische FPÖ Spitzenpolitikerin Dr. iur. Susanne Winter  hat gewagt auszusprechen was viele Geschichtskundige denken:


Die Schlussfolgerungen von Frau Dr. Winter sind anhand historischer Quellen nachvollziehbar und schlüssig. Im Islam gibt es sechs Hadith-Sammlungen:

Jene von al-Buchari (810–870): Name: „Sahih al-Buchari“
Jene von Muslim (817–875): Name: „Sahih Muslim“
Jene von Ibn Madscha (824–887): Name: „Kitab as-sunan“
Jene von Abu Dawud (817–889): Name: „Kitab as-sunan“
Jene von At-Tirmidhi (824–892): Name: „al-Dschami as-sahih fi s-sunan“
Jene von an-Nasa’i (830–915): Name: „Kitab as-sunan“

Aus diesen Hadithen geht hervor, dass Mohammed in reiferem Alter die minderjährige Aischa bint Abi Bakr ehelichte und mit ihr Geschlechtsverkehr hatte!  Laut den Überlieferungen in den beiden ältesten Hadith-Sammlungen der „Sahih al-Buchari“ und der „Sahih Muslim“ erfolgte die Eheschliessung mit Mohammed, als sie sechs Jahre alt war. Diese Überlieferung geht auf Aischa selbst zurück. Einen Interessanten Auszug aus so einer Hadithsammlung kann auf der Webseite vom Saudischen Ministerium für islamische Angelegenheiten nachgelesen werden.

Zitat von Aischa:
“Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, nahm seine Eheschliessung mit mir vor, als ich sechs Jahre alt war, und mit mir ehelichen Beziehungen erst unterhielt, als ich neun Jahre alt war.“

Wer an der Glaubwürdigkeit der Hadith-Sammlungen zweifelt, der zweifelt damit auch am Islam, der sich neben dem Koran auf diese Hadith-Sammlungen stützt.

Was als gesichert gilt:

Mohammed lebte von ca. 570/71 n.Chr. bis 632 n.Chr. Er gründete den Islam im Alter von 40 Jahren und heiratete Aischa erst nach der Gründung des Islam. Aischa bint Abi Bakr starb 678 n.Chr. Sie überlebte Mohammed um 46 Jahre. Der Zeitpunkt ihrer Geburt ist nicht genau bekannt, es gib aber Überlieferungen, denen zufolge Aischa im 4. Jahr der Offenbarung geboren wurde. Zu diesem Zeitpunkt wäre Mohammed 44 Jahre alt gewesen.

Der persische Intellektuelle und Gelehrte Ali Dashti zitiert in seinem Buch 23 Jahre Aischa wie folgt: „Es gab nur wenige Tage, an denen der Prophet nicht jede von uns zu sich rief, aber er kümmerte sich ganz besonders um diejenige, die an der Reihe war, und mit der er die Nacht verbringen würde.“ Es ist bekannt, dass Mohammed Aischa besonders liebte.

Der Aufschrei, welcher aufgrund der öffentlichen Aussage von Frau Dr. Winter durch die Reihen der linken Populisten geht und der Zorn, in der islamischen Welt auf diese Aussage (es drohen, wie damals bei den Mohammed-Karikaturen und als der Papst den byzantinischen Kaiser Manuel II. Palaiologos zitierte, heftige Proteste intoleranter Muslime) ist angesichts dieser historischen Fakten mehr als unverständlich. In was für einer Welt leben wir eigentlich, wenn es nicht einmal mehr möglich ist Kritik an Religionen bzw. religiösen Führern zu üben? Ist das ein Rückschritt vor das Zeitalter der Aufklärung?

Wer Frau Winter kritisiert, der sollte sich erstmal eingehend mit der Geschichte Mohammeds und seiner Kriege auseinandersetzen. Und jenen, die immer wieder versuchen Pädophilie-Vorwürfe mit Kreuzügen etc. zu entschuldigen sei gesagt, dass die Kreuzzüge eine Reaktion auf die kriegerische islamische Expansion waren. Die Muslime eroberten christliches Land und schändeten, plünderten und zerstörten zahlreiche Kirchen u.a. liess der Kalif Al-Hakim im Jahr 1009 die Grabeskirche in Jerusalem zerstören. Dabei liess er sogar das Grab Christi abtragen. Wie hätten wohl die Muslime reagiert, wenn Christen die Kaaba zerstört hätten??? Abgesehen davon verbündeten sich einige Muslime aus politischen Gründen mit den Kreuzfahrern um andere Muslime zu bekämpfen. Es ging also mehr um Politik als um Religion. Erst der Kurde Saladin einte die Muslime wieder und daher gelang es ihm auch die Kreuzfahrerstaaten zu zerschlagen.

9 Kommentare »

  • Alexander Müller (Autor) schrieb:
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    Muslim heisst „Unterwürfiger“ oder „der sich Unterwerfende“.

    Aus diesem Grund knien sich Muslime beim Beten auch so unterwürfig hin.

    Ich frage mich was für einen Gott die Muslime anbeten. Was ist das für ein Gott, der sich (gemäss Islam) unterwürfige Anhänger bzw. ein Volk von unterwürfigen Sklaven wünscht?

    Wozu hat uns Gott eigentlich einen Verstand gegeben? Damit wir eigenständig denken können oder damit wir uns wie „Unterwürfige“ verhalten, die unkritisch alles was ihnen Mohammed erzählt hat glauben???

  • Herakleitos schrieb:
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    1945 entNAZIfizierung

    ?? entISLAMisierung

  • Werni schrieb:
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    Religionen gehören eh alle abgeschafft. Egal welche. Fundamentalistische Christen wie G.W. Bush sind nicht besser als Fundamentalisten aus dem Islam.
    Vielleicht kommt in den USA ja ein ehemaliger Babtistenprediger an die Macht. Viel Spass…

  • Heinrich schrieb:
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    Wieso zieht es die Mohamedaner nach Europa? Etwa wegen der Arbeit ? Nein sicher nicht es gibt genug Arbeit in den Islamischen Staaten. Wenn man sieht wie in Dubai gebaut wird , die meisten sind asiatische Gastarbeiter, nur wenig Araber. Auf den Oelfeldern sind meistens westliche , chinesische Arbeiter am Werk Weil im Islam Schulbildung meistens das auswendige ableiern von Koransuren besteht, aber keine Allgemeinbildung vermittelt wird. Oder kennt jemand eine bedeutende Erfindung die von einem Islamisten kommt ? Ach ja Flugzeugentführung, in Wolkenkratzer fliegen , Touristen erschiessen ( Luxor Herr Couchepäng ).

  • Alexander Müller (Autor) schrieb:
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    Man muss unterscheiden. Abgesehen von den Scheichs, die in den Kliniken und Luxusvillen am Genfersee ihren Urlaub verbringen kommen viele Muslime aus der Türkei und Exjugoslavien zu uns. Die türkischen Muslime kommen meist vom Hinterland und die Muslime aus dem Kosovo und Bosnien waren Bürgerkriegsflüchtlinge.

  • franz schneider schrieb:
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    weiter so frau dr. winter, so etwas wie sie brauchen wir auch in deutschland

  • B. Russ schrieb:
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    Toll, diese Frau ist sehr mutig. Aber ist es nicht schlimm, wenn so eine öffentliche Äußerung heute schon gefährlich ist? Die meisten Politiker sind heute extrem feige – wie schon unter den Nazis. Ich glaube mit dem Islam haben die gleichen Gewaltprobleme in Grün. Ich weiß wovon ich rede, mein Großvater starb an seiner KZ Inhaftierung und mein Onkel wurde von den Braunen auf der Straße bedroht.

  • Peter Kobel schrieb:
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    Anerkennung und Respekt Frau Winter!
    Leider ist zu erwarten gewesen, dass Susanne Winter als ’schuldig‘ verurteilt würde. Die political correctness erfordert dies. Wer sind denn diese Richter? Sie tolerieren nicht das geringste, was gegen den Islam öffentlich ausgesprochen wird. Wer Richter ist, war in den meisten Fällen mal Student – und welcher Couleur, wieder die meisten sind oder waren, ist hinlänglich bekannt.
    Ob es auch ein solches Medienecho gibt, wenn diejenigen Leute angeklagt und verurteilt werden, die kürzlich an Demonstrationen (Krieg Israel vs. Hamas) die Vergasung der Juden gefordert haben. Doch wahrscheinlich wird nie ein Prozess stattfinden; man könnte ja noch die Muslime auf der ganzen Welt beleidigen.
    Es ist wichtig, dass Menschen die Stimme erheben und auf die gesellschaftsfeindlichen Punkte, die der Islam vertritt, mit aller Deutlichkeit hinweisen. Wir müssen die Augen schnellstens öffnen!

  • Nachdenken erlaubt » Dialog schrieb:
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    […] will nun seinen Artikel “Ist es verboten Mohammed zu kritisieren?” beantworten. Vorab die Antwort auf die Frage: nein, es ist erlaubt, Mohammed zu […]