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Das islamische Recht kennt keine Glaubens- und Religionsfreiheit

Samstag, 25. April 2009 9.581 mal angesehen 11 Kommentare

Gegner der Minarett-Initiative führen immer wieder das Argument an, dass man alle Religionen gleich behandeln müsse. Dabei vergleichen sie den Islam, ohne diesen wirklich zu kennen, leichtfertig mit anderen Religionen, welche sie ebenfalls nicht kennen.

Verschiedene Religionen undifferenziert auf diesselbe Stufe zu stellen ist grob fahrlässig. Man sollte z.B. zwischen Religionen, welche die Glaubens- und Gewissensfreiheit sowie die Religionsfreiheit respektieren und solchen die das nicht tun unterscheiden!

Das islamische Recht kennt keine Glaubensfreiheit. Ein Beispiel: Gemäss allgemeiner Auffassung ist Apostasie (Abfall vom Islam, Austritt aus dem islamischen Glauben) ein Verstoss gegen Gottesrecht.

Wie der Fall von Abdul Rahman gezeigt hat, müssen Muslime die vom Islam abfallen mit Bestrafung rechnen. (Hintergrundinfo) Gemäss verbreiteter Auffassung ist dieses Vergehen mit dem Tod zu bestrafen. (Quelle)

Wie weit es mit der Glaubens- und Gewissenfreiheit im Islam bestellt ist, sieht man auch am Beispiel des Schriftstellers Salman Rusdhie. Gegen diesen wurde wegen seines literarischen Werks mit dem Namen “Satanische Verse” vom obersten Geistlichen des Irans eine Fatwa (Aufruf Rushdie zu ermorden) verhängt. Der damalige oberste Geistliche Khomeini ist zwar inzwischen verstorben, die Fatwa wurde aber nicht aufgehoben. (Quelle)

Können wir Religionen, welche dermassen totalitäres Gedankengut in sich bergen und damit gegen den Art. 15 unserer Bundesverfassung verstossen tatsächlich im Rahmen der Glaubens- und Gewissensfreiheit bzw. unter dem Vorwand der Religionsfreiheit tolerieren?

Religionsfreiheit

11 Kommentare »

  • Annubis schrieb:
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    der fall von Abdul Rahman war doch nur ein einzelfall – genauso wie diese ehrenmorde die es ja nicht gibt. mit solchen argumenten kommen die gutmenschen daher. nun darum bin ich für absolute religionsfreiheit selbst für den islam. von mir aus können wir noch ein paar minarette bauen auf staatskosten und islamunterricht einbauen – aber dann sollte man gleich auch die sharia einführen und öffentliche hinrichtungen auf dem bundesplatz zulassen – alles im namen der religionsfreiheit.

    bei gewissen leuten wäre es echt besser wir würden das ganze so weiterlaufen lassen wie bisher – irgendwann werden diese personen dann selbstbetroffen sein und auf die welt kommen.

    angst um die schweiz hab ich nicht – den die schweiz hat ja aufgehört zu existieren und lebt nur noch auf dem papier – aus der willensnation wurde eine arschkriechernation

  • Alexander Müller (Autor) schrieb:
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    Am vergangenen Donnerstag war ich an einer von den Freidenkern organisierten Podiumsdiskussion, an der folgende Leute diskutierten:

    • Daniel Vischer, Nationalrat Grüne, Zürich
    • Barbara Steinemann, Kantonsrätin SVP, Zürich
    • Sarah Masoudi, Vizepräsidentin Ex-Muslime Schweiz
    • Mina Ahadi, Vorsitzende des Zentralrates der Ex-Muslime Deutschland
    • Dr. Taner Hasan Hatipoglu, Präsident Vereinigung der Islamischen
    Organisationen in Zürich

    Mindestens 95% (ich kam 5 Minuten zu spät) der Zeit wurde am Thema vorbeigeredet. Man sprach über den Islam, Graue Wölfe, Islamismus, die Scharia usw. Daniel Vischer betete seine bereits allseits bekannten Statements von wegen Völkerrecht, Religionsfreiheit usw. herunter und letztlich wollte der Moderator (angebl. Atheist, der mit einer Muslima verheiratet ist und sich von Kirchglocken belästigt fühlt) die Diskussion beenden ohne Fragen zuzulassen. Während der Diskussion wurde man ungefragt von einem Muslim (vielleicht für die Todesliste, wer weiss) fotografiert. Mir ist bereits während der Diskussionsrunde fast der Kragen geplatzt (zum Glück hatte ich noch eine Kravatte darum). Ich habe dann am Ende als ich merkte, dass der Moderator nicht nach Fragen nachsucht noch zum Pult gerufen ob man noch was sagen bzw. fragen dürfe.

    Dann erwähnte ICH am ENDE der Podiumsdiskussion um was es eigentlich geht, nämlich ein Bauverbot für Minarette und fragte die anwesenden Muslime welche Bedeutung Minarette denn für Muslime für die Ausübung ihres Glaubens hätten. Man antwortete mit einer Gegenfrage und es wurde laut. Letztlich wurde meine simple Frage nicht beantwortet und ich hätte mir diese Podiumsdiskussion schenken können. Am Schluss durften wir dann noch spenden. Was weiss ich für was, vielleicht fürs nächste Minarett. Einer wollte mich dann auch noch zu einem Besuch einer Moschee ermuntern (ob er mich bekehren wollte?).

    Es ist einfach ungeheurlich wie schlecht die Leute informiert sind. Angesichts solcher Podiumsdiskussionen wundert es mich allerdings nicht mehr.

  • Konstantin schrieb:
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    Hi Alexander,

    wird doch Zeit, dass Du mal wieder einen neuen Artikel schreibst, oder?

    MfG

    KoBe

  • Torsten schrieb:
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    Hallo,

    erscheinen hier noch neue Beiträge oder leider nicht mehr?

  • bashar schrieb:
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    es gibt verschiede interpretationen des islams. der beitrag oben vertritt eine extreme interpretation. wo ich lebe (abu dhabi) wurde das land für den bau der kirche vom staat gespendet. wo ich aufgewachsen bin (jordanien) wurden kirchen und moscheen nebeneinander gebaut und christen gehörten genau dazu, wie jede andere minderheit. ich habe zwar gehoert, dass es zb in ägypten probleme zwischen christen und muslime gibt, aber das heisst nicht gleich dass DER ISLAM so oder so ist. was die meinungsfreiheit und das abtreten vom islam betrifft gibt es auch verschiede interpretationen. es kommt jetzt drauf an welche wir mit welchen mitteln fördern wollen. verbot von minaretten kling für mich sehr mittelalterlich.. auch wenn da moderne agrumente dafür gebraucht werden.. verbot wird nur zu extremen gegenreaktionen führen.. ich verstehe das liberale denken ergindwie anders..

  • Helmut Zott schrieb:
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    Verschiedene Koranstellen beziehen sich auf den Abfall vom Islam, so auch der Vers 106 in Sure 16, der in der Übersetzung von Max Henning lautet:
    „Wer Allah verleugnet, nachdem er an Ihn geglaubt, es sei denn, er sei dazu gezwungen und sein Herz sei fest im Glauben -, jedoch, wer seine Brust dem Unglauben öffnet – auf sie soll kommen Zorn von Allah und ihnen soll sein schwere Strafe“.
    Hier bleibt zunächst offen, wo und in welcher Form die „schwere Strafe“ erfolgen soll. Das lässt sich allerdings klären, denn es finden sich im Hadith Berichte, nach denen Mohammed die Hinrichtung von Personen, die sich vom Islam abgewandt hatten, befohlen hat.

    Die vier sunnitischen Rechtsschulen und das schiitische Recht sind sich im Wesentlichen einig, dass ein Muslim, der vom Islam abfällt, getötet werden müsse.
    „In der Regel begründen sie dies mit dem Hinweis, dass in allen („gesunden“) Staaten Hochverrat und Rebellion mit dem Tode bestraft werden. Der Islam ist nicht lediglich eine persönliche religiöse Auffassung, sondern ein politisch-rechtliches System, das alle Lebensbereiche umfasst. Deshalb sei Abfall vom Islam nicht nur ein privater Religionswechsel, sondern Auflehnung gegen die islamische Ordnung – und damit zugleich Rebellion gegen die Verwirklichung der Herrschaft Allahs auf der Erde. Auf solchen Verrat könne die islamische Gemeinschaft nur mit härtesten Strafen antworten“.

    Ajatollah Khomeini denkt da noch weiter und möchte alle Ungläubigen, nicht nur die vom Glauben abgefallenen, mit Allahs Segen umbringen. Bei diesem Abschlachten sollen sie vor allen Dingen dankbar sein und die ihnen widerfahrene Gnade des frühen Todes demütig annehmen.

    Khomeini schreibt: „Wenn man es zulässt, dass die Ungläubigen damit fortfahren, ihre verderbliche Rolle auf Erden zu spielen, so wird ihre Strafe umso schlimmer sein. Wenn wir also die Ungläubigen töten, um ihrem (verwerflichen) Handeln ein Ende zu bereiten, dann haben wir ihnen im Grunde einen Gefallen getan. Denn ihre Strafe wird dereinst geringer sein. Den Ungläubigen das Leben zu lassen bedeutet Nachsicht gegenüber ihrem verderblichen Tun. (Sie zu töten) ist wie das Herausschneiden eines Geschwürs, wie es Allah der Allmächtige befiehlt. Jene, die dem Koran folgen, wissen, dass wir die Quissas (Strafgesetz) anwenden und töten müssen. Krieg ist ein Segen für die Welt und jede Nation. Es ist Allah selbst, der den Menschen befiehlt, Krieg zu führen und zu töten. Die Kriege, die unser Prophet, Friede seiner Seele, gegen die Ungläubigen führte, waren ein Geschenk Gottes an die Menschheit. Wir müssen (auf der ganzen Welt) Krieg führen, bis alle Verderbnis, aller Ungehorsam gegenüber dem islamischen Gesetz aufhören. Eine Religion ohne Krieg ist eine verkrüppelte Religion. Es ist der Krieg, der die Erde läutert“ (Ajatollah Khomeini).

  • Helmut Zott schrieb:
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    “bashar” schrieb am 27. Juli 2009:
    ” … es gibt verschiede interpretationen des islams … ”

    Um das Geschehen der Gegenwart richtig bewerten und einordnen zu können, muss man erkennen, dass ein neuer Totalitarismus im Gewande des Islam sich zu etablieren anschickt, ein Totalitarismus, der mächtiger und gefährlicher ist als Kommunismus und Nationalsozialismus. Wir stehen heute in Deutschland vor einer ähnlichen Situation wie seinerzeit, als der Nationalsozialismus heraufzog. Auf Grund einer merkwürdigen Erkenntnisblindheit und Erkenntnisverweigerung versagen Politik und Kirchen heute wieder. Auch wenn man es nicht wahrhaben will und sich durch „taqiya“ täuschen lässt, der wahre Feind des Westens und des Christentums ist der Islam, der sich von Anfang an als die einzig wahre, jeder Zivilisation und dem Christentum überlegene und für die gesamte Menschheit bestimmte Religion verstanden hat.

    Auf den Kampf gegen alles Unislamische und den Auftrag Allahs, die Weltbeherrschung anzustreben und sie mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, wenn nötig mit Gewalt durchzusetzten, weist auch Sayyid Qutb (1906 – 1966) hin, der in seinem Buch „Wegzeichen“ (ma`alim fi tariq), das bis heute ein Leitfaden der Djihad-Bewegungen ist, schreibt: „Wir müssen zerstören, was immer im Konflikt mit dem wahren Islam steht… Zertrümmert alle Staaten und Organisationen, die von Menschen errichtet worden sind… Absolute Rebellion gegen alles auf Erden, was mit dem Islam im Konflikt steht, ist ein Muss. Wir sollten mit aller Macht alles ausmerzen und vernichten, was Allahs Revolution im Wege steht“.

    Durch Mohammed wurde erstmals in der Menschheitsgeschichte eine religiöse Lehre formuliert, die universelle Machtentfaltung und Machtausdehnung, sowie die Ausplünderung und Tötung Andersgläubiger predigt. In keiner anderen Religion, die diesen Namen verdient, wird auf Geheiß und mit dem Segen eines Gottes das Töten derjenigen gefordert, die eine andere Weltanschauung oder Gottesvorstellung haben.
    Der blinde Scheich Omar Abdel Rahman von der Al-Azhar Universität in Kairo hatte wohl den geistigen Durchblick, als er auf eine Studentenfrage nach der Friedfertigkeit im Koran vor fünfhundert Studenten im Jahre 1980 sagte: „Mein Bruder, es gibt eine ganze Sure, die „Die Kriegsbeute“ heißt. Es gibt keine Sure, die „Frieden“ heißt. Der Djihad und das Töten sind das Haupt des Islam, wenn man sie herausnimmt, dann enthauptet man den Islam.“ (Prof. Mark A. Gabriel: „Islam und Terrorismus“; S. 44). Ganz richtig benennt Mark A. Gabriel im selben Buch den entscheidenden Punkt: „Das Töten ist der große Unterschied zwischen dem Islam und allen anderen Religionen“.

  • Helmut Zott schrieb:
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    Alexander Müller (Autor) schrieb am 25. April 2009:
    “Es ist einfach ungeheurlich wie schlecht die Leute informiert sind.”

    Langsam werden es auch die geistig Blinden und Erkenntnisverweigerer einsehen müssen, dass hinter der Fassade „Islam ist Frieden“ etwas anderes steckt.
    Man sollte hinhören auf das, was die Muslime selbst über ihren Glauben aussagen. Man sollte beispielsweise die Aussagen des führenden Mitglieds des ZMD, Dr. Ayyub Axel Köhler, zur Kenntnis nehmen und bedenken, der in seiner als programmatisch zu nennenden Schrift “Islam – Leitbilder der Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung”, Sätze schreibt, die über seinen Glauben Auskunft geben.

    Hier vier Beispiele seiner bedenkendwerten Aussagen in diesem Buch:

    1.) Der Islam ist schließlich die Unterwerfung des Menschen unter den Willen Allahs und das Gesetz Allahs ….
    Das islamische Recht – Schari`a – ist ein integraler Bestandteil des Islam und ein konstituierendes Element der Gemeinschaft der Muslime. (S. 17 f)

    2.) Die wesentlichen Rechtsquellen sind der Koran und die authentische Überlieferung dessen, was der Prophet Mohammed gesagt, getan und gebilligt hat…
    Der Rechtscharakter der Sunna bzw. des Hadith wird mit dem Koran erklärt, wo es u. a. heißt: „Ihr Gläubigen! Gehorcht Allah und seinem Gesandten“ (Sure 8:20). Und: „Wenn einer dem Gesandten gehorcht, gehorcht er (damit) Allah“ (Sure 4:80).
    Die Glaubensgrundsätze und das islamische Recht (Schari`a) zeigen den quasi-totalen Anspruch der Religion auf Mensch und Gesellschaft. (S. 25)

    3.) Nach islamischer Staatstheorie ist die Welt geteilt in: „dar al-islam“ (das islamische Territorium) und in das unbefriedete, dem Islam feindlich gesinnte Ausland, manchmal auch kurz als „Kriegsgebiet“ bezeichnete „dar al-harb“, in dem nicht entsprechend der islamischen Ordnung regiert wird und das Gesetz des Islam keine Gültigkeit besitzt ….
    Prinzipiell herrscht Kriegszustand, es sei denn, der „dar al-islam“ ist durch einen Vertrag oder ein Übereinkommen an den „dar al-harb“ gebunden. (S. 34 f)

    4.) Im Falle des Dschihad handelt es sich um das Bemühen um die Sache oder den Weg Allahs … Die Verteidigung des Islam und der Umma ist eine Seite des Dschihad (defensiver Charakter), die andere Seite ist der Auftrag, dem Gesetz Allahs unter allen Völkern Geltung zu verschaffen (offensiver Charakter) … Über den spirituellen bzw. ideellen Charakter des Dschihad hinaus ist der Dschihad das Mittel zur Verbreitung und Verteidigung der islamischen Weltordnung und des islamischen Territoriums. (S. 37)

    Dr. Axel Ayyub Köhler ist zweifellos ein von der Scharia überzeugter, tief gläubiger Moslem, und er liegt mit seiner Überzeugung genau auf der Linie von Mohammed. Wir sind, nach seinen Aussagen a priori in einem Kriegszustand und damit sind wir, die Ungläubigen, für die Muslime Feinde, ob wir das wissen oder nicht, ob wir das wollen oder nicht. Im Kriegszustand ist „taqiya“ oberstes Gebot. Krieg ist Täuschung, sagte schon Mohammed.

  • bibliothek schrieb:
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    solange kein krach gemacht wird und die mich in ruhe lassen ist mir das egal. nur wenn missioniert wird. das mag ich nicht.

  • Hanspeter schrieb:
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    Das ist wirklich aufrüttelnd! Danke für den Beitrag

  • Buch schrieb:
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    also dieser beitrag hat mir zu denken gegeben. vor allem wo ich gerade im fernsehen gesehen habe, das mit dem amoklauf in amerika von diesem islamischen psychiater der 13 menschen erschossen hat. ich glaube, bald müssen wir angst haben.

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