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Aus für feuchtes Träumchen linker Medienschaffender!

Sonntag, 8. Juni 2008 1.485 mal angesehen 16 Kommentare

Hat gut zu lachen: SVP-Parteipräsident Toni BrunnerIn den linken Mainstream-Medien und den zahlreichen Blogs grüner und roter Genossen sprach man auf breiter Front von der bevorstehenden Spaltung der SVP. Es war von den abtrünnigen Bernern und Bündnern sowie den unzufriedenen Glarnern usw. die Rede.

Inzwischen scheint sich dieses von den linken Medienschaffenden inszenierte SVP-Bashing als Sturm im Wasserglas zu entpuppen. Das feuchte Träumchen der linken Medienschaffenden scheint ausgeträumt zu sein.

So spricht man heute eigentlich nicht mehr verallgemeinernd von den Bernern, die sich von der SVP abspalten wollen. Jetzt spricht man nur noch von einem kleinen Grüppchen von Berner SVP-Abweichlern rund um Bundesrat Samuel Schmid und Ursula Haller. Wobei die Abweichler, die zunächst gross mit ihrem Austritt gedroht haben (siehe hier!)  nun  auf halben Weg kehrt machen und plötzlich doch nicht mehr austreten wollen. Sie wollen nun doch bleiben, stellen aber Forderungen. Man stelle sich das einmal vor!

Der Plan der Linken, die Blocher abgewählt haben geht nun am Ende vermutlich doch nicht auf! Von Anfang an dürfte geplant gewesen sein mit Blochers Abwahl die gemässigten SVP-Kräfte (Vertreter des linken SVP-Flügels) zu stärken um so eine Spaltung der Partei herbeizuführen. Leute wie Haller, Rychen, Schmid und Widmer-Schlumpf boten bereitwillig hand zum Verrat an der eigenen Partei, waren sofort zur Stelle und probten den Aufstand, der nun völlig in die Hose zu gehen droht.

Diese Leute haben nämlich inzwischen festgestellt, dass ihr Rückhalt in der SVP kleiner ist als sie es sich erhofft haben. Auch ihre Drohungen und öffentlichen Auftritte um der SVP zu schaden sowie die Unterstützung der linken Mainstream-Medien haben ihnen nichts genützt. Inzwischen haben sie erkannt, dass sie mit einem Austritt aus der SVP mehr Nachteile als Vorteile hätten. Daher vermutlich der Gesinnungswandel. Um das Gesicht nicht ganz zu verlieren stellen sie nun absolut lächerliche Forderungen.

Für mich läuft das unter dem Titel: Eine Polit-Posse, die das Leben schrieb. Haller, Schmid, Rychen und Co. täten der SVP einen riesigen Gefallen wenn sie diese nun endlich wie bereits angekündigt verlassen würden. Meine Dame und meine Herren seien sie endlich einmal konsequent in ihrem Leben! Darf ich bitten? Treten Sie aus!

16 Kommentare »

  • Andreas Kyriacou schrieb:
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    Mal schauen, wer sich zu früh freut. Dass Schmid eine Larifari-Position einnehmen würde, war ja zu erwarten, er hat ja noch nie was anderes getan. Aber die Glarner haben ihre eigene Fraktion bereits gegründet, und im Berner Grossen Rat bilden die Abtrünnigen auch eine genügend grosse Gruppe, um weiter zu bestehen. Im Aargau will – so berichtet Mark Balsiger in seinem Wahlkampfblog – Ulrich Siegrist bei den nächsten Wahlen antreten. Und in Graubünden bleiben wohl die allermeisten bei der Lokalvariante der SVP. Selbst in Zürich gibt es wohl Anwärter für eine Parallelorganisation.

    Ich bleibe bei meiner Einschätzung: Es läuft weiterhin alles nach Plan.

  • Alexander Müller (Autor) schrieb:
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    Diese Abweichler würden besser der CVP und der FDP beitreten als eine eigene Partei zu gründen. Ihnen droht sonst das gleiche Schicksal wie den Mitgliedern des Landesrings der Unabhängigen.

    Im Grunde genommen geht es um die künftigte Positionierung der SVP. Diese Frage ist für den weiteren Erfolg der Partei entscheident. Wenn die SVP weiter auf Kurs bleibt, wird sie über kurz oder lang (nachdem die Wirren um die Abwahl von Blocher und den Auschluss der Bündner SVP wegen Widmer-Schlumpf verdaut sind) wieder erfolgreich sein.

    Denn vergessen wir eines nicht, bis zur Abwahl von Christoph Blocher aus dem Bundesrat und bis zur Geschichte mit Widmer-Schlumpf war die SVP erfolgreich. Den Linken ist am 12.12.2007 mit der Hilfe von illoyalen Verrätern innerhalb der SVP in der Tat ein Coup gelungen. Chapeau!

    Sollte die SVP ihren Kurs jedoch in Richtung FDP und CVP korrigieren, dürfte sie das gleiche Schicksal ereilen wie diese beiden Parteien. Es ist daher nicht ratsam eine Kurskorrektur in deren Richtung vorzunehmen. Schon klar, dass mir bei diesem Punkt linke Genossen vehement widersprechen werden. Jedoch, warum wohl? ;-)

  • Andreas Kyriacou schrieb:
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    Oh nein, bleibt nur so rechts, wie’s nur geht. Freu mich schon darauf, die SVP neben Republikanern, Nationaler Aktion, Autopartei, Freiheitspartei und Schweizer Demokraten (ja, ich weiss, letztere zucken noch) einreihen zu können :D

  • Alexander Müller (Autor) schrieb:
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    Die SVP ist eine Volkspartei und das wird sie auch bleiben. Allerdings eine rechtsbürgerliche. Für linksbürgerliche Wähler gibt es bereits genügend andere Parteien wie die FDP, die CVP und die Grünliberalen auf dem Markt. Wieso soll man sich auf dem Markt gerade dort positionieren wo sich eh schon alle anderen tummeln??? (Um das Rad neu zu erfinden?)

    Was sollte daran originell sein wenn man sich auf dem Highway to Hell (in Richtung Ausverkauf der Schweiz und Abschaffung der Bürgerrechte) positioniert? Ich meine die anderen Parteien befinden sich ja bereits auf jenem….das sollte genügen. Es braucht noch eine starke Partei, die dagegen hält und die Schweiz vor dem Schlimmsten bewahrt.

  • Thommen schrieb:
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    Nachdem sich die Bürgerlichen und die SVP so heimatlich gefreut haben an der Zersplitterung der Linken, muss sie nun einsehen, dass die gleichen Strategien auf der rechten Seite halt auch zur Spalterei führen…
    Was der linken Volkspartei SP an Extremisten abgegangen ist, das bleibt bei der rechten Volkspartei SVP an Extremisten zurück.
    Es besteht überhaupt kein Grund zur Schadenfreude. Diese verdeckt nur die eigene Ratlosigkeit.
    Es ist dumm, die Glaubenssätze, die früher (NA, Republikaner, etc.) als rechtsextrem abgelehnt wurden, nachträglich selber “wiederzuentdecken” und neu aufzugiessen. Wir können nicht den internationalen wirtschaftlichen Batzen haben und auch noch das schweizer Butterweggli behalten wollen. UBS, Swissair, Schengen, usw.

  • Alexander Müller (Autor) schrieb:
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    Herr Thommen, die Zersplitterung der Linken in Grüne, Rote und Dunkelrote ist hausgemacht. Der Keil, den linke Intriganten zwischen die Bürgerlichen schieben ist Absicht.

    Von Rechtsextremismus in Bezug auf die SVP sprechen überdies nur Linke, denen dies aus der Sicht ihrer rotgefärbten ideologischen Brille so erscheint.

    Zur internationalen Ausrichtung der Schweiz. Die Schweiz ist auf ihre wirtschaftlichen internationalen Beziehungen angewiesen. Wie alle Länder auf dieser Welt muss aber auch sie ihre eigenen Interessen im Auge behalten und sich gegen unrechtmässige Vorstösse aus dem Ausland wehren!

    Die Globalisierung hat sowohl Sieger als auch Verlierer zur Folge. Was nützt es dem arbeitslosen Bankangestellten, wenn die UBS International tätig ist? Was haben die ehemaligen Swissairangestellten ausser Erinnerungen noch von der Swissair? Was bringt die Personenfreizügigkeit einem Schweizer, der auf Stellensuche ist? Soll er nach Sizilien gehen um dort für ein Butterbrot Weintrauben zu ernten währendem sein ehemaliger Arbeitsplatz von einem Deutschen besetzt ist?

    Ich kann mit der blauäugigen Euphorie weltfremder linker Träumer und Weltverbesserer bzw. den Ideen von Kommunisten, die immer noch von der Internationalen träumen nichts anfangen.

    Insbesondere dann nicht, wenn die UNO und die OSZE vorallem die Schweiz wegen Menschenrechtsverletzungen bzw. ihrem Umgang mit Muslimen kritisiert, aber dann bei Ländern wie den USA, Russland, China, dem Iran oder Saudiarabien beide Augen kräftig zudrückt. Oder wurden die USA wegen Guantanamo bereits von einem Gerichtshof für Menschenrechte verurteilt??? Nein, eben nicht. Dafür hat man die Schweiz verurteilt, weil diese einen notorischen kriminellen Türken, der eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellte in die Türkei zurückgeschickt hat. So läuft es in der realen Welt ab. Von Gerechtigkeit keine Spur.

  • Thommen schrieb:
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    Ich will mich nicht näher auf alle Ihre Behauptungen einlassen. Aber ich habe es ziemlich auf den Punkt gebracht… Die Zersplitterung dieser bürgerlichen Volkspartei erfolgte schon vor den Bundesratswahlen!

    Es geht darum, Partikular-Interessen der Wirtschaft eine Politik des gesellschaftliches Gesamtinteresses entgegenzustellen. Darin sind nicht nur Linke engagiert!

    Ich bin 58 Jahre alt, ausgebildet, arbeitsfähig und trotzdem zu teuer für die Wirtschaft… Da hilft mir auch kein “Schwyzerörgeli”-Patriotismus weiter!

  • Alexander Müller (Autor) schrieb:
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    Herr Thommen Sie sollten sich aber auf meine Fakten einlassen, denn was Sie auf den Punkt bringen nennen, stimmt schlicht und einfach nicht. Wie können Sie behaupten, dass es bei der SVP bereits vor den Bundesratswahlen eine Zersplitterung gegeben haben soll wo diese doch bei den vorausgehenden National- und Ständeratswahlen nahezu 30% Wähleranteil gewonnen hat. Es ist schon ein bisschen ein starkes Stück wenn man wegen ein paar wenigen notorischen Abweichlern wie Schmid und Haller von Zersplitterung spricht. Von einer Zersplitterung kann ohnehin nicht geredet werden zumindest nicht bei der Parteibasis.

    @Annubis, dass Thommen möglicherweise zu teuer für den Arbeitsmarkt geworden ist hat er vorallem den Sozis zu verdanken. Diese sorgen nämlich dafür, dass ältere Leute ständig mehr Urlaub und mehr Sozialleistungen erhalten und genau das macht diese Leute teuer. Folglich stellt man überall dort wo man auf erfahrene Mitarbeiter verzichten kann, auch keine mehr ein.

  • Annubis schrieb:
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    @Thommen: ich denke das sie für den Arbeitsmarkt ZU alt, ZU teuer sind liegt nicht nur an 1 Partei. Sondern das ist die Krankheit unserer Gesellschaft. Vor ein paar Jahren hätte ich Ihnen recht gegeben. Die Zeiten wo aber nur jüngere Leute bevorzugt wurden, sind langsam vorbei. Diese ältere Generation die man bisher verstossen hat, ist ein brachliegendes erfahrungsschatzfeld und wird bald wieder bearbeitet.

  • Alexander Müller (Autor) schrieb:
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    Annubis, ich habe kein grundsätzliches Problem damit, dass ältere Mitarbeiter mehr Lohn erhalten als jüngere sofern sie wirklich über mehr Wissen und Erfahrung verfügen. Es ist jedoch so, dass das Alter alleine nie das einzige massgebende Kriterium für die Höhe des Lohnes sein kann bzw. sein darf. Wie ich bereits geschrieben habe, muss man sich nicht wundern wenn überall dort, wo erfahrene Leute nicht zwingend erforderlich sind aus Kostengründen jüngere und billigere Arbeitskräfte eingestellt werden.

    Bezüglich Parteizersplitterung, wie ich schon sagte, an diese Theorie glaube ich nicht. Sich über die ideale Parteigrösse zu unterhalten ist auch müssig, davon halte ich nichts. Ideal ist die Parteigrösse immer dann, wenn sie genügt um die Parteiziele durchzusetzen. Je nachdem ob dieses Ziel im Alleingang oder in einer Qualition erreicht werden kann, kann hier die notwendige Parteigrösse variieren. (Nach meiner Definition ist die ideale Grösse einer Partei mit der zwingend notwendigen Grösse identisch, die eine Partei benötigt um ihre politischen Ziele durchzusetzen) ;-)

  • Annubis schrieb:
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    @Alexander: nun ich finde es ist schon i.O wenn Leute die schon länger Arbeiten mehr Geld erhalten. Sie haben ja auch mehr Erfahrung und sind somit Wertvoller als Leute die gerade ihre LAP gemacht haben. Natürlich muss so ein “Bonus” im Rahmen bleiben. Ansonsten zerreissts das System.

    Nun wegen der Zersplitterung einer Partei. Ich glaube langsam, dass in der Schweiz nur Parteien funktionieren die so max 20% Wähleranteil haben. Man siehts ja jetzt bei der SVP mit ihren +30%. Ich denke langsam, dass wir hier so Grossparteien gar nicht brauchen können. Haben wir doch zuviele verschiedene Gruppierungen (Landesteile, Kantone usw) in unserem Helvetischen System.

  • Thommen schrieb:
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    Ich möchte den Alexander Müller einmal nicht an der Tastatur sehen, wenn er 58 oder gar 68 Jahre alt ist – sondern auf dem Bauernhof oder dem Bau, oder als Chauffeur, in der Spedition! ;)

    Wieso sollen ältere Menschen nicht mehr Ferien und Ruhezeit bekommen?
    Jugendlichen wird das ja auch zugestanden… Wir sind keine Roboter.
    Ausserdem kann immer noch ein Teil dieser Ferien-Leistungen bar abgegolten werden!
    Wenn die Wirtschaft nur weiterwachsen oder bestehen kann, wenn die Sozialleistungen abgebaut werden, dann befindet sie sich in der Sackgasse. Nur weil andere Länder noch nicht so weit sind, kann deswegen kein “Wettbewerb” ausgerufen werden. Irgendwann gibt es nur noch auf dem Mars grüne Männchen, die für einen Löffel Öl die Arbeiten verrichten wollen…

  • tin schrieb:
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    Wie ich bereits geschrieben habe, muss man sich nicht wundern wenn überall dort, wo erfahrene Leute nicht zwingend erforderlich sind aus Kostengründen jüngere und billigere Arbeitskräfte eingestellt werden.

    Aber das Pensionsalter erhöhen, damit ältere Menschen länger arbeiten sollen? Ein toller Widerspruch!

  • Alexander Müller (Autor) schrieb:
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    Thommen, wieso sollte jemand mit 58 nicht mehr arbeiten können? Selbst auf dem Bauernhof und auf dem Bau sollte dies dank moderner Technik noch möglich sein. Ich denke, dass auch dort durch den technologische Fortschritt, welcher in den letzten Jahrzehnten stattgefunden hat eine gewisse Entlastung spürbar ist. Vorgestern haben Sie in einem DOK-Film gezeigt wie Deutsche Bergbautechnik nach China exportiert wird, was dort wiederum für mehr Sicherheit im Bergbau und zu besseren Arbeitsbedingungen führt. Bergarbeiter des staatlichen Unternehmens, welche diese Technik einsetzen sagten, dass es heute viel weniger streng und sicherer sei. Angesichts der Riesenmaschinen, welche die einsetzen gut vorstellbar. Da wird nicht mehr mit Pickel, Hammer und Meisel bzw. klassischem Pressluftbohrer und Sprengstoff gearbeitet. Die machen den Vortrieb mit MEGA-MONSTER-FRAESMASCHINEN. Einer sitzt dann am PC mit Joystick und bedient die Maschine. Wenn man dann in der Zeitung liest da und dort sind wieder Bergleute umgekommen, dann ist von einem Bergwerk die Rede, welches die moderne Technik noch nicht einsetzt bzw. aus Kostengründen die Stollen ungenügend gesichert wurden usw. Bei einem Chauffeur verstehe ich nicht weshalb der deiner Ansicht nach mit 58 nicht mehr fähig sein soll einen Bus oder einen Lastwagen zu steuern.

    Tin, du solltest einmal einen Blick auf die demographische Entwicklung der Schweiz und westlicher Industrieländer werfen. Man spricht von einer umgekehrten Alterspyramide. Gemeint ist die Überalterung der Gesellschaft. Die liegt einerseits daran, dass es weniger Nachwuchs gibt und andererseits daran, dass die Lebenserwartung der Leute in Industrieländern zugenommen hat. Auch der allgemeine Gesundheitszustand der älteren Leute hat sich verbessert, sie sind zudem tendenziell auch wohlhabender als frühere Generationen. Wieso sollen Leute, die länger leben und guter Gesundheit sind nicht auch länger arbeiten? Lese dazu auch die folgende Publikation des Bundesamts für Statistik: Bevölkerungswachstum und demografische Alterung

    PS: Wir sind mächtig vom Thema abgekommen. Vielleicht solltet ihr einmal einen Blick auf den Titel werfen. Eigentlich geht es bei diesem Thema weder um Altersdemographie noch um Arbeitsplätze. Es geht darum, dass es die, in gegen die SVP gerichteten Medieninszenierungen, prophezeite Spaltung der SVP so nicht geben wird. Die Basis steht klar und deutlich hinter der SVP Schweiz. Die Medien haben einzelnen Abweichlern wie Ursula Haller viel zuviel Gewicht eingeräumt. Es ist absolut übertrieben von einer Spaltung zu reden, wenn diese handvoll Leute die Partei verlässt. Die SVP ist die grösste Partei des Landes. Wenn da eine handvoll Personen austreten, kann man nicht von einer Spaltung der Partei reden. Wobei noch anzufügen ist, dass diese Leute ja noch nicht ausgetreten sind. Sie sagen es nur regelmässig, tun es dann aber doch wieder nicht und so weiter. Diffuse von den Medien inszenierte Geschichte. SVP-Bashing eben.

  • tin schrieb:
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    Was hat jetzt die demographische Entwicklung damit zu tun? Man kann doch nicht das Rentenalter erhöhen, aber gleichzeitig die ältern Menschen aus “Kostengründen” nicht beschäftigen wollen. Das geht einfach nicht auf.

  • Alexander Müller (Autor) schrieb:
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    Tin, es muss nicht aufgehen aber es kann. Aufgehen könnte es zum Beispiel wenn sich die Leute im Zuge ihres Lebens weiterentwickeln und nicht ewig dort stehenbleiben wo sie einst angefangen haben. Man hat viele Jahre Zeit um Nachzudenken und sich aufs Alter vorzubereiten. Man ist nicht einfach plötzlich 60.

    Man könnte sich z.B. weiterentwickeln indem man sich überlegt, was man gerne tun würde (Neigungen). Dann überprüft man die Eignung und wenn beides passt könnte man sich in diese Richtung weiterentwickeln bzw. weiterbilden. Anschliessend hat man dann vielleicht einen Spezialistenjob, der zwar teurer ist, dafür aber eben nicht von jedem gemacht werden kann. Somit steigen bereits die Chancen auf einen Job.

    Wer auf dem Bau arbeitet und nicht bis 60 krüppeln will, könnte sich z.B. zum Polier oder Hochbauzeichner weiterbilden usw. Muss mir doch niemand erzählen, dass dies nicht möglich ist. Selbst wenn weder Eignung noch Neigung vorhanden wäre, könnte ein Bauarbeiter ja immer noch irgendwo Hausmeister werden oder bei der Baugewerkschaft anheuern….dort haben sie für solche Leute sicherlich genügend freie Stellen. Er könnte dann z.B. als Tarif-Kontrolleur arbeiten und auf den Baustellen kontrollieren ob die tariflich ausgehandelten Mindestlöhne eingehalten werden usw. Ganz ohne nachzudenken kommt man im Leben natürlich nicht weiter, das ist schon klar.

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